Weltumspannendes Gebet

Pho­to by Zac Du­rant on Uns­plash

Bi­bel­text: Mat­thä­us 6,9–13

Ja, ich weiss: Über vor­for­mu­lier­te Ge­be­te kann man strei­ten. Vie­le mö­gen es, sich die Wor­te an­de­rer lei­hen, ja sich in sie hin­ein­le­gen zu kön­nen. Das hilft, wenn ei­ge­ne For­mu­lie­run­gen nicht zu fin­den sind, viel­leicht so­gar, weil es ei­nem im Mo­ment schlicht die Spra­che ver­schla­gen hat. An­de­re be­män­geln die feh­len­de Spon­ta­nei­tät beim Be­ten fes­ter For­mu­lie­run­gen. Sie emp­fin­den es als un­echt, im Ge­bet an­de­ren nach­zu­plap­pern. Aus­ser­dem ken­nen al­le die Schwie­rig­kei­ten, beim Re­zi­tie­ren aus­wen­dig ge­lern­ter Ge­be­te mit den Ge­dan­ken ganz bei der Sa­che zu blei­ben. Ganz be­son­ders tre­ten die­se beim Un­ser­va­ter auf, dem zwei­fel­los am häu­figs­ten ge­spro­che­nen christ­li­chen Ge­bet.

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GASTBEITRAG: Das Kleine hat grosses Potenzial

Pho­to by Ni­su­da Nir­man­tha on Uns­plash

von Pfr. Chris­toph Schluep, Re­gen­bo­gen­kir­che EMK Zü­rich 2

Bi­bel­text: Mar­kus-Evan­ge­li­um, Ka­pitel 4

Die heu­ti­ge Me­di­ta­ti­on nimmt das 4. Ka­pi­tel in den Blick: Es ist ei­ne Zu­sam­men­stel­lung von Gleich­nis­sen, von de­nen wir das letz­te ge­nau­er an­schau­en: 

30 Je­sus sprach: Wie sol­len wir das Reich Got­tes ab­bil­den? In wel­chem Gleich­nis sol­len wir es dar­stel­len? 31 Es ist wie ein Senf­korn, das kleins­te un­ter al­len Sa­men­kör­nern auf Er­den, das in die Er­de ge­sät wird. 32 Ist es ge­sät, geht es auf und wird grös­ser als al­le an­de­ren Ge­wäch­se und treibt so gros­se Zwei­ge, dass in sei­nem Schat­ten die Vö­gel des Him­mels nis­ten kön­nen. 33 Und in vie­len sol­chen Gleich­nis­sen sag­te er ih­nen das Wort, so wie sie es zu hö­ren ver­moch­ten. 34 An­ders als im Gleich­nis re­de­te er nicht zu ih­nen; war er aber mit sei­nen Jün­gern al­lein, lös­te er ih­nen al­les auf

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Gott ist Licht

Bi­bel­tex­te: 1. Jo­han­nes 1,5; 1. Jo­han­nes 4,7f

Man­che Ver­se klin­gen je nach Bi­bel­über­set­zung sehr un­ter­schied­lich. An-de­re sind über­all fast wört­lich gleich über­setzt. Zu Letz­te­ren ge­hört 1.Jo-hannes 1,5, der in Hoff­nung für al­le lau­tet: „Das ist die Bot­schaft, die wir von Chris­tus ge­hört ha­ben und die wir euch wei­ter­sa­gen: Gott ist Licht. In ihm gibt es kei­ne Fins­ter­nis.“ Dem­nach lässt sich die Gu­te Nach­richt von Je­sus in drei Wor­ten zu­sam­men­fas­sen: „Gott ist Licht!“

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GASTBEITRAG: Das Gute tun

Pho­to by An­nie Spratt on Uns­plash

von Pfr. Chris­toph Schluep, Re­gen­bo­gen­kir­che EMK Zü­rich 2

Bi­bel­text: Mar­kus-Evan­ge­li­um, Ka­pitel 3

Je­sus be­sucht ei­ne Syn­ago­ge, in der auch ein Mann mit ei­ner Läh­mung sitzt. Al­le wis­sen, dass er ihn hei­len kann — wird er es auch tun, ob­wohl doch Sab-bat ist? 

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Gott schafft Neues

Ei­ne Vi­deo-An­dacht aus der EMK Ad­lis­wil zu Je­sa­ja 43,19 und 2. Ko­rin­ther 5,17–21; mit Tai­zé-Lie­dern aus dem EMK-Ge­sang­buch zum Mit­sin­gen.

Urs Bert­schin­ger an der Or­gel und Lu­ca Hunold an Ton und Ka­me­ra ha­ben mich un­ter­stützt. Ganz herz­li­chen Dank für Eu­er En­ga­ge­ment.

FRÜHLING — Bilder, Bibeltexte und Musik

Ich la­de ein, bei Fo­tos, Bi­bel­tex­ten und von Vi­val­di in­spi­rier­ter Mu­sik von Chris­tof Fan­k­hau­ser knapp zehn Mi­nu­ten zur Ru­he zu kom­men und ein we­nig auf­zu­tan­ken.

GASTBEITRAG: Für alle

Bild­quel­le: Ro­sel Eck­stein / pixelio.de

von Pfr. Chris­toph Schluep, Re­gen­bo­gen­kir­che EMK Zü­rich 2

Bi­bel­text: Mar­kus-Evan­ge­li­um, Ka­pitel 2

Ge­hen wir zum zwei­ten Ka­pi­tel des Mar­ku­sevan­ge­li­ums. Nach den An­fän-gen am Jor­dan (Tau­fe) und den ers­ten Wun­dern und Pre­dig­ten in Ga­li­läa wei­tet sich die Be­we­gung Je­su aus. Er er­reicht im­mer mehr Leu­te, vor al­lem als Wun­der­tä­ter, aber auch als Pre­di­ger. Und nicht zu­letzt durch die Art, wie er lebt. Ich ha­be vom dy­na­mi­schen Cha­rak­ter des Rei­ches Got­tes er­zählt und wie es in der Be­we­gung, die Je­sus aus­löst, sei­ne prak­ti­sche Aus­ge­s­tal-tung fin­det. Auch das zwei­te Ka­pi­tel ist von die­ser Dy­na­mik ge­prägt, nun aber in so­zia­ler Hin­sicht. In 2,13ff wird die Be­ru­fung des Zöll­ners Le­vi be-schrie­ben: 

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Gottes Gnade geht voran

Bi­bel­text: Phil­ip­per 1,6

Der Phil­ip­per­brief ist wohl die per­sön­lichs­te Schrift des Apos­tels Pau­lus. Er schrieb den Brief aus dem Ge­fäng­nis. Den­noch ist der Grund­ton aus­ge­spro-chen po­si­tiv und herz­lich. Am An­fang ist ein Ge­bet für Pau­lus’ Glau­bens­ge-schwis­ter in Phil­ip­pi for­mu­liert: Der Apos­tel ist sehr dank­bar für die Ge-mein­de und ih­re Freund­schaft. Und er ist aus­ge­spro­chen zu­ver­sicht­lich im Blick auf ih­ren Glau­ben und ih­re Treue. Er schreibt in Phil 1,6 (Lu­ther-Über­set­zung): „Ich bin dar­in gu­ter Zu­ver­sicht, dass, der in euch an­ge­fan­gen hat das gu­te Werk, der wird’s auch voll­enden bis an den Tag Je­su Chris­ti.“

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GASTBEITRAG: Gott ist jetzt nahe

von Pfr. Chris­toph Schluep, Re­gen­bo­gen­kir­che EMK Zü­rich 2

Bi­bel­text: Mar­kus-Evan­ge­li­um, Ka­pi­tel 1

Das Mar­ku­sevan­ge­li­um ist in ei­ner Zeit der Kri­se ent­stan­den: Zum ei­nen ster­ben im­mer mehr der Jün­ger und Apos­tel der ers­ten Ge­nera­ti­on, so dass ih­re Tra­di­ti­on, ih­re Ge­dan­ken und ih­re Leh­re ver­lo­ren zu ge­hen dro­hen. An-de­rer­seits be­droht ein Krieg in Is­ra­el den Ur­sprung des Chris­ten­tums, und schliess­lich braucht die nächs­te Ge­nera­ti­on ver­läss­li­che Aus­kunft über Je-sus: Wer er war, was er tat, was er sag­te, und vor al­lem: Wer er für uns heu­te ist. So hat sich Mar­kus zu Be­ginn der 60er Jah­re an die Ar­beit ge­macht und Ge­schich­ten, Tex­te und Tra­di­tio­nen ge­sam­melt, um sie zu­sam­men­zu­stel­len und theo­lo­gisch zu deu­ten. En­de 60er oder An­fang 70er ist das Werk voll-en­det — mit Aus­nah­me des Schlus­ses: Die Auf­er­ste­hungs­ge­schich­te fehlt im Ori­gi­nal. Wes­halb das so ist, bleibt un­klar, und es gibt vie­le Theo­ri­en da­zu. Die bes­te scheint mir noch im­mer zu sein, dass Mar­kus den Schluss nicht mehr schrei­ben konn­te, weil er ver­starb. Al­le an­de­ren Theo­ri­en müs­sen er-klä­ren kön­nen, wes­halb der Au­tor aus­ge­rech­net das, wor­auf die gan­ze Ge-schich­te hin­aus­läuft, näm­lich die Auf­er­we­cken, weg­las­sen soll­te.

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Was ist wahr?

Bi­bel­tex­te: 2. Mo­se 20,16; Jo­han­nes 14,6

Mit die­sem Pla­kat warb das Stap­fer­haus Lenz­burg für sei­ne Aus­stel­lung rund um die Wahr­heit 2018/2019. Ich ha­be sie mir da­mals mit Freun­den gründ­lich an­ge­se­hen und bin jetzt ganz dank­bar da­für. Die Er­in­ne­rung an al­ler­lei Aha-Er­leb­nis­se da­mals hilft mir, mich heu­te in der News-Flut zu ori­en­tie­ren. In der Auf­re­gung rund um Co­ro­na ist es ja noch schwie­ri­ger ist als sonst her­aus­zu­fin­den, was stimmt und was nicht?

Was ist wahr? Wie kann man Fake-News von ech­ten In­for­ma­tio­nen un­ter-schei­den?

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