In eigener Sache: DANKE

Pho­to by Wil­helm Gun­kel on Unsplash

Die Pan­de­mie-Si­tua­ti­on ent­schärft sich. Mehr und mehr Ein­schrän­kun­gen wer­den ge­lo­ckert. Auch als Kir­chen kön­nen wir dar­an ge­hen, ers­te Got­tes­diens­te wie­der vor Ort durch­zu­füh­ren. Al­ler­dings sind da­bei noch vie­le Re­geln zu be­ach­ten und es braucht ei­ni­ges an Vor­be­rei­tun­gen und Über­le­gun­gen, da­mit das zu ei­nem gu­ten Er­leb­nis wird. Das for­dert viel Auf­merk­sam­keit und Zeit. — Aus die­sem Grund gön­ne ich mir auf dem Blog bis auf Wei­te­res ei­ne Pause.

Herz­li­chen Dank fürs Le­sen, für al­le Kom­men­ta­re und auch Feed­backs über an­de­re Ka­nä­le in den ver­gan­ge­nen gut 11 Wo­chen. Ich ha­be mich ge­freut, via die­sen Blog nicht nur als Ver­kün­di­ger ak­tiv blei­ben zu kön­nen, son­dern vor al­lem selbst auch ein Stück Kir­che zu erleben.

Herz­li­chen Dank an al­le, die in den letz­ten Wo­chen ein­mal et­was mit dem Ver­merk ‘Kol­lek­te Blog’ auf das Kon­to des EMK-Be­zirks Ad­lis­wil-Zü­rich 2 ein­ge­zahlt ha­ben. Und für je­ne, die das noch tun wol­len, hier die Kon­to-An­ga­ben: PC Kon­to: 80–35783‑5; IBAN: CH69 0900 0000 8003 5783 5; Evan­ge­lisch-me­tho­dis­ti­sche Kir­che in der Schweiz; Be­zirk Ad­lis­wil-Zü­rich 2, 8004 Zürich

Wie es ge­nau wei­ter­geht mit mei­nem Blog, ist noch of­fen. Ver­mut­lich wer­de ich mit der Zeit ge­le­gent­lich wie­der Bei­trä­ge pos­ten. Aus­ser­dem möch­te ich auch die Idee wie­der auf­neh­men, zu von mir ge­hal­te­nen Pre­dig­ten Hilfs­ma­te­ria­li­en für Haus­krei­se be­reit zu stel­len. — Ei­ne Ter­min­pla­nung exis­tiert da­für aber noch nicht. Einst­wei­len freue ich mich dar­auf, peu à peu Kir­che wie­der ver­mehrt auch auf an­de­ren als di­gi­ta­len Ka­nä­len zu er­le­ben und ge­stal­ten. Und ich bin ge­spannt auf die Er­fah­run­gen, die wir als Ge­mein­de bzw. Be­zirk da­bei ma­chen werden.

GASTBEITRAG: Willkommen sein

Pho­to by Be­lin­da Fewings on Unsplash

Bi­bel­tex­te: z.B. Mat­thä­us 11,28; Lu­kas 15,11–32; Jo­han­nes 6,37

von Pfr. Ro­bert Seitz aus sei­nem Buch ‘of­fe­ne Fens­ter’

An ei­nem Ort, in ei­nem Kreis von Men­schen nicht will­kom­men zu sein, das ist ei­ne schwie­ri­ge Er­fah­rung. Du gehst, so wie du bist, zum Bei­spiel in ein Re­stau­rant. Dann kommt ein Kell­ner und ser­viert dir auf ei­nem Tel­ler die No­tiz: Wir bit­ten Sie, un­auf­fäl­lig die­ses Lo­kal zu ver­las­sen. Et­was stimmt nicht mit dir in die­sem Lo­kal: Dei­ne Kla­mot­ten, dei­ne Fri­sur oder die Art und Wei­se, wie du her­ein­ge­kom­men bist. Oder du machst den Ein­druck, dass du nicht viel Geld hast. Du bist auf je­den Fall nicht willkommen.

„GASTBEITRAG: Will­kom­men sein“ wei­ter­le­sen

Wind unter meinen Flügeln

Mor­gen fei­ern wir Pfings­ten, das Fest des Hei­li­gen Geis­tes. Die Bi­bel ver­wen­det un­ter­schied­li­che Bil­der, um den Hei­li­gen Geist zu be­schrei­ben, u.a. Feu­er bzw. Flam­men (Apos­tel­ge­schich­te 2,3), un­be­schreib­li­che Stil­le (1.Könige 19,12), rei­nes Was­ser (He­se­kiel 36,25–27) oder Wind (Jo­han­nes 3,8). Mir ge­fällt im­mer wie­der sehr das Bild vom ‘Wind un­ter den Flü­geln’, der ei­nen Vo­gel oder auch ein Flug­zeug trägt und mü­he­los glei­ten lässt.
Die Sän­ge­rin und Song­wri­te­rin Ja­ckie Leu­en­ber­ger ver­wen­det in ei­nem ih­rer Lie­der (auf der CD ‘Süd­hang’) die­ses Bild. Für mich klingt das Lied wie ein an den Hei­li­gen Geist ge­rich­te­tes Ge­bet. Ich ha­be da­zu vor ei­ni­ger Zeit die fol­gen­de Bild­me­di­ta­ti­on gemacht:

Stark in der Schwachheit

zu 2. Ko­rin­ther 4,8–9

Je stär­ker dein Glau­be an Chris­tus, des­to bes­ser geht es dir. Wie ger­ne hät­ten wir, dass das wahr wä­re. Im Stil­len nei­gen man­che Chris­ten da­zu, das tat­säch­lich zu glau­ben. Wie sonst könn­ten sie Kran­ken oder Lei­den­den, wie es lei­der im­mer wie­der vor­kommt, vor­wer­fen: ‚Du glaubst halt nicht genug!‘

„Stark in der Schwach­heit“ wei­ter­le­sen

Der Christ im feuerfesten Anzug

Pho­to by To­bi­as Reh­bein on Unsplash

zu Apos­tel­ge­schich­te 2,1–13

Am kom­men­den Sonn­tag fei­ern wir Pfings­ten. Da geht es dar­um, dass wir  uns be­geis­tern las­sen für Gott, dass wir ‘Feu­er und Flam­me’ wer­den für sein Evan­ge­li­um, dass sein Hei­li­ger Geist uns er­füllt und be­lebt. Als Je­su Jün­ger das erst­mals er­leb­ten, er­schie­nen Feu­er­flam­men auf ih­nen. So er­zählt es je­den­falls Lk in der Apos­tel­ge­schich­te. — Die Fra­ge ist im­mer wie­der, ob wir zu­las­sen, dass Got­tes Feu­er uns packt.
Da­zu bin ich auf ei­nen ur­alten und doch noch ganz ak­tu­el­len Text ge­stos­sen. Er stammt aus der Fe­der von Fer­di­nand Sigg, da­mals Re­dak­tor der Zeit­schrift Evan­ge­list, spä­ter Bi­schof der Me­tho­dis­ten­kir­che. Erst­mals er­schie­nen ist der Ar­ti­kel üb­ri­gens 1954:

„Der Christ im feu­er­fes­ten An­zug“ wei­ter­le­sen

Deine Liebe

Pho­to by Xan Grif­fin on Unsplash

Bi­bel­text: Psalm 139

Psalm 139 ge­hört zu mei­nen liebs­ten Bi­bel­tex­ten. Ges­tern ha­be ich da­zu ei­ne Über­tra­gung aus der Fe­der von Pfr. Ro­bert Seitz ge­pos­tet. Heu­te nun, so­zu­sa­gen als Zu­ga­be, ei­ne Bild­me­di­ta­ti­on zu ei­nem Lied des Os­lo Gos­pel Choir, die ich schon vor et­li­chen Jah­ren ein­mal zu­sam­men­ge­stellt habe: 

„Dei­ne Lie­be“ wei­ter­le­sen

GASTBEITRAG: Ich rede mit dir

Pho­to by Pa­trick Fo­re on Unsplash

Bi­bel­text: Psalm 139

Die­se Über­tra­gung von Psalm 139 stammt von Pfr. Ro­bert Seitz aus sei­nem Buch ‘das Le­ben um­ar­men’

Gott, mein Schöp­fer,
Du weißt, wer ich bin.
Du siehst in mein In­ners­tes.
Was mir sel­ber ver­bor­gen ist,
ist bei Dir kein Ge­heim­nis.
Vor Dir muss ich kei­nen fal­schen Schein er­we­cken.
Ich darf sein wie ein of­fe­nes Buch.
Ne­ben den schö­nen Ka­pi­teln mei­nes Le­bens
muss ich die Un­schö­nen nicht verbergen

„GASTBEITRAG: Ich re­de mit dir“ wei­ter­le­sen

Denk an mich

zu Psalm 106,4

Im Au­to mei­nes On­kels hing, ein­ge­fasst in ei­nen le­der­nen Rah­men, vor­ne gleich ne­ben dem Steu­er­rad ein Bild sei­ner Frau. Auf dem Rah­men konn­te man le­sen: „Denk an mich – fah­re vor­sich­tig!“ Ich weiss nicht, ob das nö­tig war, da­mit er ei­nen an­stän­di­gen und si­che­ren Fahr­stil pfleg­te. Ver­mut­lich hät­te er das oh­ne­hin ge­tan. Aber die Er­in­ne­rung, dass sie auf ihn war­te­te und das Ver­spre­chen, das er ihr wohl ge­ge­ben hat­te, wa­ren ihm ei­ne zu­sätz­li­che Mo­ti­va­ti­on. Er woll­te das gu­te Le­ben mit­ein­an­der nicht aufs Spiel set­zen. Mir klei­nem Jun­gen, der in den Fe­ri­en manch­mal mit ihm im Au­to un­ter­wegs war, hat sich die­ses Bild fest eingeprägt.

„Denk an mich“ wei­ter­le­sen