GELEBTE GNADE: Weiterführende Wege öffnen

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zu Lukas 1,5-25

Der von Manfred Marquardt und Walter Klaiber herausgegebene Grundriss einer Theologie der EMK[1] trägt diesen Titel: Gelebte Gnade. Diese Formulierung umschreibt in meinen Augen genau, was christliches Leben und Glauben prägt bzw. prägen sollte. Einerseits leben wir aus der Gnade Gottes. Wir sind begnadigte Sünder, die sich von Gott in Christus bedingungslos angenommen wissen dürfen. Andererseits sind wir herausgefordert, unseren Mitmenschen mit genau der Gnade zu begegnen, die Gott uns gewährt. „GELEBTE GNADE: Weiterführende Wege öffnen“ weiterlesen

Nobody is perfect

zu Johannes 8,1-11

Niemand ist vollkom­men. Alle machen Fehler, immer wieder. Viele davon passieren uns aus Ungeschick­lichkeit oder Unwis­senheit. Bei anderen wollen wir von Anfang an das Falsche und ma­chen uns schuldig mit dem, was wir tun oder nicht tun. Wir sitzen alle im selben Boot. Für ein gelingendes Miteinander sind wir darauf angewiesen, gelassen und gnädig mit den Fehlern umzugehen, die halt passieren. „Nobody is perfect“ weiterlesen

Gewalt im Namen Gottes?

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zu Psalm 9

Psalm 9 gehört für mich definitiv zu den schwierigen Psalmen. Beim Lesen empfinde ich äusserst Wider­sprüchliches. Einerseits beeindruckt mich der Dank für die Errettung aus Not durch Gott. Das wirkt echt und inspirierend. Der Dichter hat offenbar gründlich nach­ge­dacht und buchstabiert (die Versanfänge folgen dem hebräischen ABC) ausführlich seine Dankbarkeit gegenüber Gott. Das finde ich ausge­spro­chen lobens- und nachahmenswert. Andererseits melde ich überzeugt Widerspruch an, wenn der Beter Gott für die Vernichtung und Zertrüm­merung des Feindes dankt. „Gewalt im Namen Gottes?“ weiterlesen