Gottes Liebe geht unglaublich weit

Pho­to by Lu­kas Bu­di­ma­i­er on Unsplash

zu 1.Johannes 4,16

Von Got­tes Lie­be ist in der Kir­che sehr oft die Re­de. Und doch blei­ben ih­re Di­men­sio­nen ei­ner­seits schwer greif­bar, an­de­rer­seits ei­ne Über­for­de­rung für die meis­ten. Ich bin über­zeugt, dass mit der Lie­be letzt­lich der Glau­be als Gan­zes steht oder fällt. Und ich klam­me­re mich dar­an fest, dass Je­su Bot­schaft vom gren­zen­los lie­ben­den himm­li­schen Va­ter die bes­te Nach­richt über­haupt ist. Dar­in be­stä­tig­te mich die­se Wo­che der ka­na­di­sche Au­tor Wil­liam Paul Young.

Sze­nen­bild aus ‘die Hüt­te’: Mack soll zwi­schen sei­nen Kin­dern ent­schei­den

Ich ha­be mir die Ver­fil­mung sei­nes Bu­ches ‘die Hüt­te — ein Wo­chen­en­de mit Gott’ ange­schaut. Da­bei be­ein­druck­te mich je­ne Sze­ne sehr, in der die Haupt­figur Mack et­was über Got­tes Lie­be ler­nen soll. Er ist im Ge­spräch mit der per­so­ni­fi­zier­ten Weis­heit. Sie tes­tet ihn mit der Auf­for­de­rung zu ent­schei­den, wel­ches sei­ner bei­den Kin­der in die Höl­le und wel­ches in den Him­mel kom­men soll. Mack lehnt ab, will die­se Ent­schei­dung auf kei­nen Fall tref­fen. Doch die Weis­heit lässt nicht lo­cker: “Ent­schei­de dich!” Als Mack er­klärt, die­se Ent­schei­dung nicht tref­fen zu kön­nen, weil er bei­de lie­be, be­kommt er zu hö­ren: “Und du ver­langst ge­nau die­se Ent­schei­dung von Gott, wenn du an­de­re ver­ur­teilst!” Mack schreit schliess­lich, er wer­de die­se Ent­schei­dung auf kei­nen Fall tref­fen. Lie­ber ge­he er selbst in die Höl­le und wis­se da­für sei­ne bei­den Kin­der im Him­mel. Dar­auf­hin wird ihm er­klärt: “Jetzt ver­stehst du das lie­be­vol­le Herz und Han­deln Got­tes!”

Pho­to by Ian Ri­ne­fort on Unsplash

Mir hilft die­se Sze­ne ein we­nig zu ah­nen, wie Gott auf die Idee sei­ner Pas­si­on in Je­sus Chris­tus ge­kom­men ist. Ich stau­ne neu, wie gren­zen­los weit er aus lau­ter Lie­be zu uns Men­schen geht. Und ich fra­ge mich, wie ich die­ser Lie­be nach­ei­fern bzw. in ihr blei­ben kann (vgl. 1. Jh 4,16: “Gott ist die Lie­be; und wer in der Lie­be bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm”).

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