Mit Stress umgehen

Pho­to by Nik Shu­li­a­hin on Unsplash

zu Mat­thä­us 6,25–34, 1. Kö­ni­ge 17,10–16 

Sehr vie­le Leu­te lei­den mehr oder we­ni­ger un­ter Stress. Da­für gibt es vie­le Ur­sa­chen: Ter­min­druck, Lärm, Kon­flik­te am Ar­beits­platz oder in der Fa­mi­lie, Hek­tik, ho­he Er­war­tun­gen  .… Man­che die­ser Din­ge las­sen sich mi­ni­mie­ren, aber nicht al­le. Es gibt Stress­fak­to­ren, die sind ein­fach da. Und die Fra­ge ist dann: Wie kann ich da­mit um­ge­hen, oh­ne mich da­von stres­sen zu las­sen? 

Mir fällt an mir sel­ber auf: Zum Pro­blem, an dem ich lei­de, wird Stress dann, wenn ich zu­viel gleich­zei­tig mit mir her­um­tra­ge und al­so zu vie­le Bäl­le beim Jon­glie­ren in der Luft zu hal­ten ver­su­che. Da­ge­gen kann es hel­fen, sich aufs We­sent­li­che zu kon­zen­trie­ren und an­de­res, was spä­ter kommt, vor­läu­fig ab­zu­le­gen.

Als ich dar­über nach­dach­te, ka­men mir zwei Bi­bel­stel­len in den Sinn: Das war ei­ner­seits der Ab­schnitt aus der Berg­pre­digt (Mat­thä­us 6,25–34), in dem Je­sus da­zu mahnt, sich nicht dar­um zu sor­gen, was mor­gen zur Pla­ge wer­den könn­te, son­dern heu­te im Sin­ne des Rei­ches Got­tes en­ga­giert zu le­ben. Und an­de­rer­seits er­in­ner­te ich mich an die Ge­schich­te von Eli­as Be­such bei ei­ner Wit­we in Zar­pat (1. Kö­ni­ge 17,10–16 ). Sie hat­te zwar kei­ne Vor­rä­te mehr, um ei­nen Gast zu ver­pfle­gen. Doch ihr Öl und ihr Mehl gin­gen nicht aus. Es blieb im­mer so­viel zu­rück, dass es für den nächs­ten Tag wie­der reich­te.

Pho­to by Joshua Ear­le on Unsplash

Dar­aus er­gibt sich für mich für den Um­gang mit Stress Fol­gen­des: Gott gibt Kraft für den Tag heu­te und Ru­he für die kom­men­de Nacht. Dar­um quä­le dich nicht mit dem, was spä­ter kom­men könn­te. Kon­zen­trie­re dich auf den Mo­ment, d.h. auf die Auf­ga­ben, Her­aus­for­de­run­gen und Ge­schen­ke jetzt. Und ver­lass dich dar­auf: “Der Herr ist mit dir! Dar­um sei ge­trost und un­ver­zagt! Er wird sei­ne Hand nicht zu­rück­zie­hen! Fürch­te dich nicht!” (frei nach 5. Mo­se 31,7–8) .

Wenn ich ge­stresst bin, ha­be ich dar­an zwar zu buch­sta­bie­ren. Aber das lohnt sich, denn es geht mir bes­ser, wenn ich so an die Sa­chen her­an­ge­hen kann.

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