FRÜHLING — Bilder, Bibeltexte und Musik

Ich la­de ein, bei Fo­tos, Bi­bel­tex­ten und von Vi­val­di in­spi­rier­ter Mu­sik von Chris­tof Fan­k­hau­ser knapp zehn Mi­nu­ten zur Ru­he zu kom­men und ein we­nig auf­zu­tan­ken.

Fürbitte statt Faust im Sack

Pho­to by Ümit Bu­lut on Uns­plash

zu Je­re­mia 29,4–14

Wir hät­ten al­len Grund, zu­frie­den und glück­lich zu sein. Man kann kaum ir­gend­wo auf der Welt bes­ser le­ben. Den­noch ge­hö­ren Schwei­zerinnen und Schwei­zer nicht zu den glück­lichs­ten Men­schen welt­weit. Wir ha­ben uns an­ge­wöhnt, auf Män­gel und De­fizite zu schau­en, auf das, was nicht ganz per­fekt ist. So näh­ren wir Unzu­friedenheit und sind bis­wei­len ge­fähr­det, im Selbst­mit­leid zu ver­sin­ken. Wir ma­chen die Faust im Sack und är­gern uns über Be­hör­den, Po­li­ti­ker, Nach­barn …

„Für­bit­te statt Faust im Sack“ wei­ter­le­sen

Warten auf Erhörung

Pho­to by Dev Ben­ja­min on Uns­plash

zu Psalm 30,3 und 2. Ko­rin­ther 12,9

Auf den ers­ten Blick schei­nen in der Bi­bel al­le Kran­ken ge­sund und al­le Ge­be­te er­hört zu wer­den. Wie geht man da­mit um, wenn man selbst krank ist und bleibt oder wenn trotz star­kem Rin­gen im Ge­bet per­sönliche Her­zens­an­lie­gen un­er­füllt blei­ben? „War­ten auf Er­hö­rung“ wei­ter­le­sen

Immer in Gottes Nähe

zu Psalm 139

Die­ser Psalm ge­hört zu mei­nen liebs­ten bib­li­schen Tex­te. Der Be­ter sieht sich über­all und im­mer von Gott um­geben. Ob die­se Ein­sicht tröst­lich, beun­ruhigend oder gar be­ängstigend ist, hängt da­von ab, wie man sich Gott vor­stellt.

„Im­mer in Got­tes Nä­he“ wei­ter­le­sen

Gewalt im Namen Gottes?

Bild­quel­le: an­schi / pixelio.de

zu Psalm 9

Psalm 9 ge­hört für mich de­fi­ni­tiv zu den schwie­ri­gen Psal­men. Beim Le­sen emp­fin­de ich äus­serst Wider­sprüchliches. Ei­ner­seits be­ein­druckt mich der Dank für die Er­ret­tung aus Not durch Gott. Das wirkt echt und in­spi­rie­rend. Der Dich­ter hat of­fen­bar gründ­lich nach­ge­dacht und buch­sta­biert (die Vers­an­fän­ge fol­gen dem he­bräi­schen ABC) aus­führ­lich sei­ne Dank­bar­keit ge­gen­über Gott. Das fin­de ich ausge­spro­chen lo­bens- und nach­ah­mens­wert. An­de­rer­seits mel­de ich über­zeugt Wi­der­spruch an, wenn der Be­ter Gott für die Ver­nich­tung und Zertrüm­merung des Fein­des dankt. „Ge­walt im Na­men Got­tes?“ wei­ter­le­sen