Freude am Herrn als Stärke

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zu Nehemia 8,10

Der Schriftgelehrte Esra spricht den ver­sammelten Israeliten zu: „Die Freu­de am Herrn ist eure Stärke!“ Dieser Zuspruch geht mir schon einige Tage nicht aus dem Kopf.

Ich wünschte mir, dass die Freude am Herrn die Stärke bzw. die herausste­chende Eigenschaft meines Gottes­glau­bens wäre. Oft ist sie es aber nicht. Anderes drängt sich in den Vordergrund: Tradition, Pflichtbewusstsein, Gewohnheit, Moral, Lehre, sozialer und missionarischer Auftrag …  Die Freude aber wird zugedeckt und der Glaube fühlt sich so schnell anstren­gend an.

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Mit Stress umgehen

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zu Matthäus 6,25-34, 1. Könige 17,10-16 

Sehr viele Leute leiden mehr oder weniger unter Stress. Dafür gibt es viele Ursachen: Termindruck, Lärm, Konflikte am Arbeitsplatz oder in der Familie, Hektik, hohe Erwartungen  …. Manche dieser Dinge lassen sich minimieren, aber nicht alle. Es gibt Stressfaktoren, die sind einfach da. Und die Frage ist dann: Wie kann ich damit umgehen, ohne mich davon stressen zu lassen?  „Mit Stress umgehen“ weiterlesen

Andere Götter?

«Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.» (5. Mose 5, 7)

Das ist einfach, oder? Denn wer verehrt schon noch…

.. Zeus

 

… oder Baal?

 

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Aber wie steht’s denn mit

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Geld

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… Karriere

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… oder Familie?

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Merke: Nichts davon ist für sich genommen schlecht. Aber nichts davon soll zu unserem Götzen werden.

Hoffnung oder Verzagtheit?

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«Und sie sprachen zu der ganzen Gemeinde der Israeliten: Das Land, das wir durchzogen haben, um es zu erkunden, das Land ist sehr, sehr schön. Wenn der Herr Gefallen an uns hat, wird er uns in dieses Land bringen es uns geben, ein Land, wo Milch und Honig fliessen.» (Numeri 14, 7-8)

Hier antwortet Josua als einer der Kundschafter auf Ängste im Volk Israel ob ihres Berichts. Das gelobte Land, so der Bericht, ist wirklich ein Land des Überflusses. Doch es wird bewohnt von gross gewachsenen Menschen, die sich mächtige Städte gebaut haben. So schliesst einer der Kundschafter seinen Bericht: «Wir kamen uns vor wie Heuschrecken, und so erschienen wir auch ihnen.» (Numeri 13, 33). Hier die reine Hoffnung, dort die pure Verzagtheit. Weshalb?

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Denk-mal

zu Hesekiel 36,26 und 1.Mose 28,10-22

Luther-Denkmal in Eisenach

Heute vor 500 Jahren begann die Refor­mation. Sie hat auf vielen Gebieten grosse Veränderungen ausgelöst (vgl. Video NZZ). Im Nachhinein wurde sie als Brücke zu einer neuen Epoche eingeschätzt. Diesen Jahrestag zu feiern ist also wohl ge­rechtfertigt. Doch wie? Geht es um Denkmalschutz? Oder eher um ein Nachdenken, das heute Veränderun­gen (Reformen) in Glaube und Kirche begünstigt? „Denk-mal“ weiterlesen

Echte Freiheit verträgt keine Götzen

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«Ich bin der Herr, dein Gott, der dich herausgeführt hat aus dem Land Ägypten, aus einem Sklavenhaus. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.» (Exodus 20, 2-3)

Häufig wird der Inhalt des dritten Verses – «Du sollst keine anderen Götter haben neben mir» – als erstes Gebot bezeichnet. Es wird dabei aber normalerweise überlesen, dass dieses Gebot sozusagen eine Präambel der Freiheit hat: Was ist das für ein Gott, der keine anderen Götter neben sich toleriert? Antwort: Er ist ein Befreier. Er ist derjenige, der die Israeliten aus der Sklaverei geführt hat. Für uns als Christen gilt etwas ganz Ähnliches. Der Gott, den wir anbeten, ist derjenige, der seinen eigenen Sohn hingegeben hat, um uns von der Sklaverei des Gesetzes und der Sünde zu befreien.

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