GASTBEITRAG: Willkommen sein

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Bi­bel­tex­te: z.B. Mat­thä­us 11,28; Lu­kas 15,11–32; Jo­han­nes 6,37

von Pfr. Ro­bert Seitz aus sei­nem Buch ‘of­fe­ne Fens­ter’

An ei­nem Ort, in ei­nem Kreis von Men­schen nicht will­kom­men zu sein, das ist ei­ne schwie­ri­ge Er­fah­rung. Du gehst, so wie du bist, zum Bei­spiel in ein Re­stau­rant. Dann kommt ein Kell­ner und ser­viert dir auf ei­nem Tel­ler die No­tiz: Wir bit­ten Sie, un­auf­fäl­lig die­ses Lo­kal zu ver­las­sen. Et­was stimmt nicht mit dir in die­sem Lo­kal: Dei­ne Kla­mot­ten, dei­ne Fri­sur oder die Art und Wei­se, wie du her­ein­ge­kom­men bist. Oder du machst den Ein­druck, dass du nicht viel Geld hast. Du bist auf je­den Fall nicht willkommen.

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GASTBEITRAG: Ich rede mit dir

Pho­to by Pa­trick Fo­re on Unsplash

Bi­bel­text: Psalm 139

Die­se Über­tra­gung von Psalm 139 stammt von Pfr. Ro­bert Seitz aus sei­nem Buch ‘das Le­ben um­ar­men’

Gott, mein Schöp­fer,
Du weißt, wer ich bin.
Du siehst in mein In­ners­tes.
Was mir sel­ber ver­bor­gen ist,
ist bei Dir kein Ge­heim­nis.
Vor Dir muss ich kei­nen fal­schen Schein er­we­cken.
Ich darf sein wie ein of­fe­nes Buch.
Ne­ben den schö­nen Ka­pi­teln mei­nes Le­bens
muss ich die Un­schö­nen nicht verbergen

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GASTBEITRAG: Rebekka

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Bi­bel­text: 1. Mo­se 24

von Pfr. Ro­bert Seitz; die­ser Text stammt aus dem Buch ‘Ver­liebt in die Schöp­fung’, das auf Os­tern 2020 an­ge­kün­digt war und bald er­schei­nen wird.

Ein lan­ger Bi­bel­text und da­zu ein ganz kur­zer Ge­dan­ken­an­stoss von Pfr. Ro­bert Seitz — das er­gibt ei­nen be­her­zi­gens­wer­ten Tipp zur Rea­li­sie­rung von Nächstenliebe.

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GASTBEITRAG: Der Esel

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von Pfr. Ro­bert Seitz; die­ser Text stammt aus dem Buch ‘das Le­ben um­ar­men’

Da drü­ben, in un­se­rer Nach­bar­schaft,
trot­tet in sei­nem Ge­he­ge ein grau­brau­ner Esel her­um.
Flo­ri­an, heisst er.

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GASTBEITRAG: Was ist Würde?

von Pfr. Ro­bert Seitz; aus sei­nem Buch: ‘of­fe­ne Fens­ter’, S. 27f

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Wah­re Wür­de hat we­nig zu tun
mit glän­zen­den Or­den auf ei­ner Brust.
Die­se er­in­nern eher an un­wür­di­ge Krie­ge.
Sie hat nicht viel zu tun mit de­zen­ten Klei­dern,
mit dun­kel­blau­en Kos­tüms
oder Na­del­strei­fen und Kra­wat­ten.
Auch der zer­lump­te Bett­ler in Pa­ris
in sei­nen aus­ge­frans­ten Kla­mot­ten,
das schmut­zi­ge Kind auf dem Ab­fall­hau­fen in Rio,
der Aus­sät­zi­ge in So­ma­lia -
sie al­le ha­ben ih­re Würde.

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GASTBEITRAG: Die Rede des Noah im Jahr 2020

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von Pfr. Ro­bert Seitz; die­ser Text stammt aus dem Buch ‘Ver­liebt in die Schöp­fung’, das auf Os­tern 2020 an­ge­kün­digt war und bald er­schei­nen wird.

Mei­ne Da­men Po­li­ti­ke­rin­nen und Her­ren Po­li­ti­ker,
wie ihr al­le wisst, ha­be ich Er­fah­rung mit dem Bau von Schif­fen zum Über­le­ben. Auf mei­ner Werft ist da­mals ein tol­les Schiff ent­stan­den, auch wenn ei­ni­ge spä­ter ab­wer­tend von ei­nem „Kas­ten“ ge­re­det ha­ben. Dum­mer­wei­se konn­te ich spä­ter die­ses Schiff nicht pro­du­zie­ren und ver­kau­fen, weil ja fast nie­mand mehr da war.
Nun hat sich die Mensch­heit wie­der ver­mehrt und wie ich hö­re, steht der Er­de ei­ne neue Sint­flut be­vor.
Die Was­ser stei­gen, In­seln ver­sin­ken, Ve­ne­dig ist nicht nur von Tou­ris­ten, son­dern auch vom Was­ser über­schwemmt.
Die Erd­be­völ­ke­rung nimmt im­mer noch zu und Re­li­giö­se glau­ben an das alt­bi­bli­sche Wort: Ver­meh­ret euch. Eu­re glä­ser­nen Ban­ken­hoch­häu­ser in­ves­tie­ren in im­mer noch mehr. Wachs­tum ist al­ler­orts in Kon­zer­nen und an Bör­sen die De­vi­se. Kon­sum nimmt im­mer noch zu.

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GASTBEITRAG: … nimm alles von mir!!

Bild­quel­le: http://www.flueliranft.ch/

von Max Hu­ber, EMK-Pfar­rer im Ruhestand

Im Zu­sam­men­hang mit dem ul­ti­ma­ti­ven Co­ro­na-Stopp den­ke ich oft an Ni­klaus von Flüe. Vor 550 Jah­ren hat er sich als Ein­sied­ler in die Ranft Schlucht zu­rück­ge­zo­gen und dort ein in­ten­si­ves Ge­bets-Le­ben ge­führt. Sein be­kann­tes­tes Ge­bet sagt in Kür­ze mehr aus als vie­le theo­lo­gi­sche Bücher:

„Mein Herr und mein Gott, nimm al­les von mir, was mich hin­dert zu dir.“

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GASTBEITRAG: Der Gottesdienst ist NICHT abgesagt

Bild­quel­le: https://www.evkirche-fn.de/aktuelles/nicht-alles-ist-abgesagt/

von Pfr. Ste­fan Zür­cher, Di­strikts­vor­ste­her EMK Nordwest

Bi­bel­tex­te: Rö­mer 12,1

Brü­der und Schwes­tern, bei der Barm­her­zig­keit Got­tes bit­te ich euch:
Stellt eu­er gan­zes Le­ben Gott zur Ver­fü­gung. Es soll wie ein le­ben­di­ges und hei­li­ges Op­fer sein, das ihm ge­fällt. Das wä­re für euch die ver­nünf­ti­ge Art, Gott zu dienen.

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GASTBEITRAG: Was ist eigentlich Gottesdienst?

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von Pfr. Ste­fan Zür­cher, Di­strikts­vor­ste­her EMK Nordwest

Bi­bel­tex­te: Rö­mer 12,1; Deu­te­ro­no­mi­um 12,12f; Psalm 146,7ff

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GASTBEITRAG: ‘Seid wachsam!’

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von Pfr. Chris­toph Schluep, Re­gen­bo­gen­kir­che EMK Zü­rich 2

Bi­bel­text: Mar­kus 13,33–37

Die An­dacht heu­te ist aus dem 13. Ka­pi­tel des Mar­kus-Evan­ge­li­ums. Es ist die gros­se End­zeit­re­de, die ei­ner­seits et­was ver­wir­rend ist und Angst macht, an­de­rer­seits aber auch ei­ne ge­wis­se Ak­tua­li­tät hat. Oh­ne zu re­cher­chie­ren kann ich mir gut vor­stel­len, dass es nicht we­ni­ge Apo­ka­lyp­ti­ker in den Kir­chen gibt, die in Co­ro­na den An­fang des En­des se­hen. Ob das so ist, wer­den wir bald se­hen.  Un­ser Text ist das En­de des Ka­pi­tels, die Fort­set­zung ist der An­fang der Passionsgeschichte

33 Gebt acht, bleibt wach! Denn ihr wisst nicht, wann der Zeit­punkt da ist.  
34 Es ist wie bei ei­nem Men­schen, der aus­ser Lan­des ging: Er ver­liess sein Haus, gab sei­nen Knech­ten Voll­macht, je­dem sei­ne Auf­ga­be, und dem Tür­hü­ter be­fahl er, wach­sam zu sein.  
35 Seid al­so wach­sam, denn ihr wisst nicht, wann der Herr des Hau­ses kommt: ob am Abend oder um Mit­ter­nacht oder beim Hah­nen­schrei oder am frü­hen Mor­gen, 
36 da­mit er, wenn er auf ein­mal kommt, euch nicht schla­fend fin­de.  
37 Was ich aber euch sa­ge, das sa­ge ich al­len: Seid wachsam!

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