Fürbitte statt Faust im Sack

Pho­to by Ümit Bu­lut on Unsplash

zu Je­re­mia 29,4–14

Wir hät­ten al­len Grund, zu­frie­den und glück­lich zu sein. Man kann kaum ir­gend­wo auf der Welt bes­ser le­ben. Den­noch ge­hö­ren Schwei­zerinnen und Schwei­zer nicht zu den glück­lichs­ten Men­schen welt­weit. Wir ha­ben uns an­ge­wöhnt, auf Män­gel und De­fizite zu schau­en, auf das, was nicht ganz per­fekt ist. So näh­ren wir Unzu­friedenheit und sind bis­wei­len ge­fähr­det, im Selbst­mit­leid zu ver­sin­ken. Wir ma­chen die Faust im Sack und är­gern uns über Be­hör­den, Po­li­ti­ker, Nach­barn …

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Immer in Gottes Nähe

zu Psalm 139

Die­ser Psalm ge­hört zu mei­nen liebs­ten bib­li­schen Tex­te. Der Be­ter sieht sich über­all und im­mer von Gott um­geben. Ob die­se Ein­sicht tröst­lich, beun­ruhigend oder gar be­ängstigend ist, hängt da­von ab, wie man sich Gott vor­stellt.

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