be-geist-ert

Apos­tel­ge­schich­te 2,1–13

In­put im Be­zirks­wo­chen­en­de der EMK Ad­lis­wil-Zü­rich 2 am Sonn­tag, 22.05.2022

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Lie­be Gemeinde,

ver­gan­ge­nen Sonn­tag bin ich mit vie­len FCSG-Fans Zug ge­fah­ren. Es war ja der Cup­fi­nal. Der gan­ze Zug war von grün-weiss be­stimmt. Am Mor­gen wa­ren die Leu­te vol­ler Vor­freu­de. Die At­mo­sphä­re knis­ter­te, auf ei­ne durch­aus an­ge­neh­me Wei­se. Am Abend war es dann ziem­lich still. Der FCSG ist ja ge­gen den FC Lu­ga­no ziem­lich un­ter­ge­gan­gen. Die Stim­mung war aber auch da friedlich.

Was ha­ben Fuss­ball-Fans mit un­se­rem Glau­ben zu tun? Kann man von ih­nen et­was ler­nen im Blick auf ‘Feu­er und Flam­me’ sein? – Nun ja, Fuss­ball-Fans (ich re­de jetzt nicht von den ‘Ul­tras’) sind sehr be­geis­te­rungs­fä­hig. Sie sind Feu­er und Flam­me für ih­ren Ver­ein. Und sie blei­ben ihm treu, auch in schwie­ri­gen Zei­ten. – Ei­gen­schaf­ten, die Chris­ten im Ver­hält­nis zu ih­rem Glau­ben ge­nau­so gut an­ste­hen. Dar­über hin­aus bie­tet der Fuss­ball al­ler­lei Ver­glei­che für un­ser Glaubensfeuer.

„be-geist-ert“ wei­ter­le­sen

Die Gute Nachricht ins Gespräch bringen

Apos­tel­ge­schich­te 17,16–34

Pre­digt in der EMK Ad­lis­wil am Sonn­tag, 08.05.2022

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Lie­be Gemeinde,

wir ha­ben den Pre­digt­text aus Agp 17 eben ge­hört: Pau­lus ist in Athen. Zu­nächst geht er her­um wie ein Tou­rist und sieht sich al­les ge­nau an. Er bleibt aber nicht di­stan­zier­ter Be­ob­ach­ter, son­dern geht auf die Se­hens­wür­dig­kei­ten ein. Er är­gert sich über Göt­zen­bil­der und spricht Ein­hei­mi­sche dar­auf an. Die fin­den es in­ter­es­sant, ihm zu­zu­hö­ren und la­den ihn ein, sei­ne Ge­dan­ken auf dem Areo­pag, dem gros­sen Mark­platz, vor­zu­tra­gen. Dort hält der Apos­tel ei­ne be­mer­kens­wer­te Re­de. – Be­mer­kens­wert, weil er nicht zu­erst sei­nem Zorn über die Göt­zen­bil­der Luft macht. Son­dern Pau­lus sucht und fin­det ei­nen An­knüp­fungs­punkt: Den Al­tar für den un­be­kann­ten Gott. Von dort aus kann er die Gu­te Nach­richt von Chris­tus entfalten.

„Die Gu­te Nach­richt ins Ge­spräch brin­gen“ wei­ter­le­sen

Feuer und Flamme

Bi­bel­text: Apos­tel­ge­schich­te 2,1–13

Der im Ja­nu­ar 2005 in Ap­pen­zell ver­stor­be­ne is­rae­li­schen Hu­mo­rist Ephraim Kis­hon schrieb ein­mal: “Schrei­ber die­ser Zei­len darf in al­ler Be­schei­den­heit dar­auf hin­wei­sen, dass er im Le­ben ei­ni­ges ge­leis­tet hat. Er hat ei­ne Rei­he er­folg­rei­cher Bü­cher, Fil­me und Thea­ter­stü­cke ver­fasst, hat Prei­se und Aus­zeich­nun­gen ein­ge­heimst, hat ei­ni­ge Mal ge­hei­ra­tet und ist im Be­sitz ei­nes per­sön­li­chen Hand­schrei­bens von Gol­da Meir . Doch nichts von al­le­dem hat ihm auch nur ei­nen Bruch­teil je­ner ek­sta­ti­schen Be­se­li­gung ver­mit­telt, die ein­tritt, wenn ein Ball im Tor des Geg­ners lan­det.”(zi­tiert nach: ‘Ephraim Kis­hon für Ken­ner – ABC der Hei­ter­keit, hrsg. 1980 vom Ull­stein Ver­lag Frank­furt /M, S.78).

„Feu­er und Flam­me“ wei­ter­le­sen

Der Christ im feuerfesten Anzug

Pho­to by To­bi­as Reh­bein on Unsplash

zu Apos­tel­ge­schich­te 2,1–13

Am kom­men­den Sonn­tag fei­ern wir Pfings­ten. Da geht es dar­um, dass wir  uns be­geis­tern las­sen für Gott, dass wir ‘Feu­er und Flam­me’ wer­den für sein Evan­ge­li­um, dass sein Hei­li­ger Geist uns er­füllt und be­lebt. Als Je­su Jün­ger das erst­mals er­leb­ten, er­schie­nen Feu­er­flam­men auf ih­nen. So er­zählt es je­den­falls Lk in der Apos­tel­ge­schich­te. — Die Fra­ge ist im­mer wie­der, ob wir zu­las­sen, dass Got­tes Feu­er uns packt.
Da­zu bin ich auf ei­nen ur­alten und doch noch ganz ak­tu­el­len Text ge­stos­sen. Er stammt aus der Fe­der von Fer­di­nand Sigg, da­mals Re­dak­tor der Zeit­schrift Evan­ge­list, spä­ter Bi­schof der Me­tho­dis­ten­kir­che. Erst­mals er­schie­nen ist der Ar­ti­kel üb­ri­gens 1954:

„Der Christ im feu­er­fes­ten An­zug“ wei­ter­le­sen

Himmelfahrt: Abschied oder Aufbruch?

Ein et­was län­ge­rer Text, der sich mit dem Sinn und In­halt des Fei­er­tags ‘Him­mel­fahrt’ be­schäf­tigt. Er ba­siert auf ei­ner Pre­digt, die ich am Him­mel­fahrts­tag 2019 am Spy­cher­fest in Nuss­baumen bei Bül­ach ge­hal­ten habe.

Bi­bel­tex­te: Lu­kas 9,61f, Lu­kas 24,50–53, Apos­tel­ge­schich­te 1,4–14 und andere

Pho­to by Da­vid Wat­kis on Unsplash

Ab­schie­de sind ei­gent­lich kein Grund für ein Freu­den­fest. Und doch ha­ben wir heu­te ei­nen Fei­er­tag, der auf ei­nen Ab­schied zu­rück­geht. Je­su Him­mel­fahrt war doch ein Ab­schied. Die Jün­ger sa­hen Je­sus zum letz­ten Mal. Ih­nen war be­wusst, dass sie nie mehr so mit ihm wür­den un­ter­wegs sein kön­nen, wie sie es in den bes­ten Jah­ren ih­res Le­bens ge­nos­sen hat­ten. – Wie konn­te aus der Er­in­ne­rung an die­sen Ab­schied ein Fei­er­tag wer­den? War es viel­leicht gar kein Abschied?

„Him­mel­fahrt: Ab­schied oder Auf­bruch?“ wei­ter­le­sen

OPEN MINDS — Offene Gedanken (-Systeme)

Bi­bel­stel­len: Apos­tel­ge­schich­te 10,1–48; Je­sa­ja 2,1–5; Ga­la­ter 5,1–6

Pre­digt vom 08.03.2020 in der EMK Adliswil

„OPEN MINDS — Of­fe­ne Ge­dan­ken (-Sys­te­me)“ wei­ter­le­sen

Zuhören

Bild­quel­le: Die­ter Schulz / pixelio.de

Zu Apos­tel­ge­schich­te 20,7–12

Man darf über al­les pre­di­gen, nur nicht über ei­ne hal­be Stun­de! Das wur­de uns im Lau­fe der theologi­schen Aus­bil­dung im­mer wie­der ans Herz ge­legt. Un­ter­des­sen zie­hen man­che die Gren­ze schon bei 20 oder gar 15 Mi­nu­ten. Die Auf­merksamkeitsspanne wird im­mer kür­zer und die Konzentrationsfä­hig­keit scheint all­ge­mein abzu­nehmen. Von Po­li­ti­kern wird oft so­gar ver­langt, dass sie das We­sent­liche in State­ments von 20 bis 30 Se­kun­den auf den Punkt brin­gen kön­nen. Da­bei geht das ei­gent­lich gar nicht, weil die The­men ein­fach zu kom­plex sind. „Zu­hö­ren“ wei­ter­le­sen

Gott, was soll ich tun?

zu Apos­tel­ge­schich­te 15,36–16,40

Bis zu 20’000 Ent­scheidungen tref­fen wir je­den Tag. Als Chris­ten möch­ten wir dies so gut wie mög­lich im Sin­ne Got­tes tun. Das gilt schon für klei­ne, all­täg­li­che Fra­gen und noch viel mehr für grund­le­gen­de Wei­chen­stel­lun­gen für das gan­ze Le­ben. Dar­um be­ten wir um Füh­rung, dass Got­tes Geist uns lei­ten mö­ge, zum Bei­spiel zu Be­ginn ei­ner Sit­zung. „Gott, was soll ich tun?“ wei­ter­le­sen