Stark in der Schwachheit

zu 2. Ko­rin­ther 4,8–9

Je stär­ker dein Glau­be an Chris­tus, des­to bes­ser geht es dir. Wie ger­ne hät­ten wir, dass das wahr wä­re. Im Stil­len nei­gen man­che Chris­ten da­zu, das tat­säch­lich zu glau­ben. Wie sonst könn­ten sie Kran­ken oder Lei­den­den, wie es lei­der im­mer wie­der vor­kommt, vor­wer­fen: ‚Du glaubst halt nicht ge­nug!‘

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Wachstum bedeutet Veränderung

Pho­to by Mark Kö­nig on Unsplash

zu Phil­ip­per 1,6

Ei­ner­seits re­den wir in Kir­chen und Ge­mein­den sehr oft von Ver­än­de­run­gen, von Wachs­tum. Manch­mal brau­chen wir da­für auch den Be­griff Hei­li­gung. An­de­rer­seits tun wir uns oft doch schwer, wenn wir uns tat­säch­lich än­dern müs­sen. — Das ging mir durch den Kopf, als ich am An­fang des Phil­ip­per­brie­fes las: „Ich bin dar­in gu­ter Zu­ver­sicht, dass der in euch an­ge­fan­gen hat das gu­te Werk, der wird’s auch voll­enden bis an den Tag Chris­ti Je­su.“ „Wachs­tum be­deu­tet Ver­än­de­rung“ wei­ter­le­sen

Recht oder Liebe?

Bild­quel­le: https://alenia.ch/artikel/grosszuegigkeit-ist-trumpf/

Bi­bel­text: 1. Ko­rin­ther 13,4–7

Die Re­geln rund um die Co­ro­na-Pan­de­mie schrän­ken uns ein. Vie­le da­von blei­ben uns trotz Lo­cke­run­gen noch lan­ge er­hal­ten. Ver­samm­lun­gen, auch klei­ne, blei­ben ver­bo­ten. Wenn man je­man­dem be­geg­net, soll man auf Di­stanz blei­ben, si­cher nicht die Hän­de schüt­teln oder sich gar um den Hals fal­len. Und auch wenn wir den Sinn nach­voll­zie­hen kön­nen: Es fällt zu­neh­mend schwe­rer, sich ganz dar­an zu hal­ten. Um­so mehr är­gert es ei­nen, wenn man an­de­re be­ob­ach­tet, die sich nicht (ganz) an al­le Re­geln hal­ten. Schliess­lich: “Wenn ich schon schwe­ren Her­zens ver­zich­te, sol­len die an­de­ren das ge­fäl­ligst auch tun …!”

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GASTBEITRAG: Der Gottesdienst ist NICHT abgesagt

Bild­quel­le: https://www.evkirche-fn.de/aktuelles/nicht-alles-ist-abgesagt/

von Pfr. Ste­fan Zür­cher, Di­strikts­vor­ste­her EMK Nord­west

Bi­bel­tex­te: Rö­mer 12,1

Brü­der und Schwes­tern, bei der Barm­her­zig­keit Got­tes bit­te ich euch:
Stellt eu­er gan­zes Le­ben Gott zur Ver­fü­gung. Es soll wie ein le­ben­di­ges und hei­li­ges Op­fer sein, das ihm ge­fällt. Das wä­re für euch die ver­nünf­ti­ge Art, Gott zu die­nen.

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GASTBEITRAG: Was ist eigentlich Gottesdienst?

Pho­to by Ra­chel on Unsplash

von Pfr. Ste­fan Zür­cher, Di­strikts­vor­ste­her EMK Nord­west

Bi­bel­tex­te: Rö­mer 12,1; Deu­te­ro­no­mi­um 12,12f; Psalm 146,7ff

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Doppelter Wohnsitz

Bi­bel­text: Phil­ip­per 3,20

Wo sind Sie zu Hau­se? Ein Bünd­ner, der seit Jah­ren in der Re­gi­on Zü­rich wohnt, sag­te mir ein­mal: “Ich woh­ne hier. Aber wirk­lich zu Hau­se bin ich in Chur.” An­de­re ha­ben ganz of­fi­zi­ell zwei Wohn­sit­ze. Man trifft sie zum Bei­spiel im Zen­trum von Städ­ten. Sie sa­gen: „Ich ha­be hier nur mei­nen zwei­ten Wohn­sitz. Mein ers­ter Wohn­sitz, mei­ne Hei­mat, ist auf dem Land oder in den Ber­gen. Wäh­rend der Wo­che bin ich hier, aber am Wo­chen­en­de zieht es mich nach Hau­se. Dort le­be ich so rich­tig auf.“

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Für wen lebe ich?

Pho­to by Kier­an Os­born on Unsplash

Bi­bel­text: Rö­mer 14,7–8

‘Dank’ Co­ro­na be­kom­men wir in die­sen Wo­chen vor­ge­führt, wie sehr wir da­zu nei­gen, die Be­dürf­nis­se des In­di­vi­du­ums zu Las­ten der Ge­mein­schaft zu be­to­nen. Dar­um fällt es uns al­les an­de­re als leicht, zu Guns­ten der Ge­mein­schaft auf in­di­vi­du­el­le Frei­hei­ten zu ver­zich­ten. Wir sind schon ziem­lich selbst­ver­liebt. Wie oft wird zum aus­schlag­ge­ben­den Argument:„Hauptsache, es stimmt für mich!“, ganz un­ab­hän­gig da­von, was ge­ra­de zur De­bat­te steht! — Na­tür­lich ist das nicht nur schlecht. Es gab Zei­ten, in de­nen die Be­dürf­nis­se der ein­zel­nen Men­schen zu we­nig be­ach­tet wur­den und vie­le un­ter die Rä­der ka­men. Aber zur Zeit schlägt das Pen­del wohl eher auf die an­de­re Sei­te aus. — Da klingt dann doch ziem­lich fremt, was Pau­lus in Rö­mer 14,7–8 schreibt: „Denn un­ser kei­ner lebt sich sel­ber, und kei­ner stirbt sich sel­ber. Le­ben wir, so le­ben wir dem Herrn; ster­ben wir, so ster­ben wir dem Herrn. Dar­um: wir le­ben oder ster­ben, so sind wir des Herrn.“

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Lebendige Hoffnung

Bi­bel­text: 1.Petrus 1,3

„Ge­lobt sei Gott, der Va­ter un­se­res Herrn Je­sus Chris­tus, der uns nach sei­ner gros­sen Barm­her­zig­keit wie­der­ge­bo­ren hat zu ei­ner le­ben­di­gen Hoff­nung durch die Auf­er­ste­hung Je­su Chris­ti von den To­ten.“ – Ein Un­ge­tüm von ei­nem Satz am An­fang des 1. Pe­trus­brie­fes. Mich fas­zi­niert dar­an im­mer wie­der das Stich­wort ‘le­ben­di­ge Hoff­nung’. — Wie steht es um un­se­re Hoff­nung?

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Gott ist Licht

Bi­bel­tex­te: 1. Jo­han­nes 1,5; 1. Jo­han­nes 4,7f

Man­che Ver­se klin­gen je nach Bi­bel­über­set­zung sehr un­ter­schied­lich. An-de­re sind über­all fast wört­lich gleich über­setzt. Zu Letz­te­ren ge­hört 1.Jo-hannes 1,5, der in Hoff­nung für al­le lau­tet: „Das ist die Bot­schaft, die wir von Chris­tus ge­hört ha­ben und die wir euch wei­ter­sa­gen: Gott ist Licht. In ihm gibt es kei­ne Fins­ter­nis.“ Dem­nach lässt sich die Gu­te Nach­richt von Je­sus in drei Wor­ten zu­sam­men­fas­sen: „Gott ist Licht!“

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Gott schafft Neues

Ei­ne Vi­deo-An­dacht aus der EMK Ad­lis­wil zu Je­sa­ja 43,19 und 2. Ko­rin­ther 5,17–21; mit Tai­zé-Lie­dern aus dem EMK-Ge­sang­buch zum Mit­sin­gen.

Urs Bert­schin­ger an der Or­gel und Lu­ca Hunold an Ton und Ka­me­ra ha­ben mich un­ter­stützt. Ganz herz­li­chen Dank für Eu­er En­ga­ge­ment.