Stehaufmännchen

Bildquelle: http://www.cmbs.de/resilienz/ (aufgerufen am 19.04.2018, 08.45)

zu 2. Korinther 4,8-9

Paulus sah sich in Korinth immer wieder mit heftiger Kritik kon­frontiert. Viele fanden, dass sein Auftreten zu bescheiden sei. Von einem Bevollmächtigten Christi erwarteten sie einen starken Auf­tritt, beeindruckende Autorität und eine blendende Rhetorik. Paulus schrieb zwar wortgewalti­ge Briefe. Doch in der direkten Begegnung scheint er schwach gewirkt zu haben. Das weckte in Korinth ernste Zweifel an seiner Berufung und Begabung als Apostel. „Stehaufmännchen“ weiterlesen

Gottes Liebe geht unglaublich weit

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zu 1.Johannes 4,16

Von Gottes Liebe ist in der Kirche sehr oft die Rede. Und doch blei­ben ihre Dimensionen einerseits schwer greifbar, andererseits eine Überforderung für die meisten. Ich bin überzeugt, dass mit der Liebe letztlich der Glaube als Gan­zes steht oder fällt. Und ich klammere mich daran fest, dass Jesu Botschaft vom grenzenlos liebenden himmlischen Vater die beste Nachricht über­haupt ist. Darin bestätigte mich diese Woche der kanadische Autor William Paul Young. „Gottes Liebe geht unglaublich weit“ weiterlesen

Warten auf Erhörung

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zu Psalm 30,3 und 2. Korinther 12,9

Auf den ersten Blick scheinen in der Bibel alle Kranken gesund und alle Gebete er­hört zu werden. Wie geht man damit um, wenn man selbst krank ist und bleibt oder wenn trotz starkem Ringen im Gebet per­sönliche Herzensanliegen unerfüllt blei­ben? „Warten auf Erhörung“ weiterlesen

Immer Beten?

zu 1.Thess 5,17 u.a.

Die Bibel verlangt ja manchmal schon viel. Zum Beispiel soll man nie aufhören mit Beten. Geht das überhaupt? Wie kann das ganz praktisch funktionieren?

Es gibt dazu kaum allgemein gül­tige Regeln. Aber ich erzähle ger­ne, was bei mir im Moment funk­tioniert. – Und als Supplement gibt es einige Links zu Musikvideos mit aus meiner Sicht gelungenen aktuellen Versionen von alten Chorälen und Weihnachtsliedern.

„Immer Beten?“ weiterlesen

Söll emol cho!

zu Hes 36,26 (Jahreslosung 2017), 1. Korinther 16,22Offb 22,20

Lisa Spreckelmeyer / pixelio.de

Advent (Ankunft von lat. ‚adventus‘; gemeint ist die Ankunft Gottes) ist die Zeit des Wartens. Wir warten darauf, dass Gottes Wirklichkeit in unsere Welt einbricht, dass seine Versprechen aus der Bibel Wirklichkeit werden. Wirklich? Oder würde uns womöglich stören, wenn unsere vorweihnacht­liche Geschäftigkeit, unsere geliebten Traditionen und Gewohnheiten, unser Festmenu etc. von Gott durchkreuzt würden? 

„Söll emol cho!“ weiterlesen

Stolz auf meine Kirche?

zu 1. Thess. 1,2-10

Unsere Sicht auf die eigene Kirche und Ge­meinde ist oft problem- oder defizitorien­tiert. Wir können gut benennen, was fehlt, was nicht so recht klappt und wo wir an Grenzen stossen. – Selbstkritik ist sicher wichtig. Aber man kann es auch übertreiben. Und dann gräbt man der eigenen Begei­ste­rung nicht nur für die Gemeinde, sondern auch für den Glauben überhaupt, das Wasser ab. Das muss nicht sein. Denn es gibt Gründe, ein stolzer Methodist zu sein.

„Stolz auf meine Kirche?“ weiterlesen