Gott ist Licht

Bi­bel­tex­te: 1. Jo­han­nes 1,5; 1. Jo­han­nes 4,7f

Man­che Ver­se klin­gen je nach Bi­bel­über­set­zung sehr un­ter­schied­lich. An-de­re sind über­all fast wört­lich gleich über­setzt. Zu Letz­te­ren ge­hört 1.Jo-hannes 1,5, der in Hoff­nung für al­le lau­tet: „Das ist die Bot­schaft, die wir von Chris­tus ge­hört ha­ben und die wir euch wei­ter­sa­gen: Gott ist Licht. In ihm gibt es kei­ne Fins­ter­nis.“ Dem­nach lässt sich die Gu­te Nach­richt von Je­sus in drei Wor­ten zu­sam­men­fas­sen: „Gott ist Licht!“

„Gott ist Licht“ wei­ter­le­sen

Gottes Gnade geht voran

Bi­bel­text: Phil­ip­per 1,6

Der Phil­ip­per­brief ist wohl die per­sön­lichs­te Schrift des Apos­tels Pau­lus. Er schrieb den Brief aus dem Ge­fäng­nis. Den­noch ist der Grund­ton aus­ge­spro-chen po­si­tiv und herz­lich. Am An­fang ist ein Ge­bet für Pau­lus’ Glau­bens­ge-schwis­ter in Phil­ip­pi for­mu­liert: Der Apos­tel ist sehr dank­bar für die Ge-mein­de und ih­re Freund­schaft. Und er ist aus­ge­spro­chen zu­ver­sicht­lich im Blick auf ih­ren Glau­ben und ih­re Treue. Er schreibt in Phil 1,6 (Lu­ther-Über­set­zung): „Ich bin dar­in gu­ter Zu­ver­sicht, dass, der in euch an­ge­fan­gen hat das gu­te Werk, der wird’s auch voll­enden bis an den Tag Je­su Chris­ti.“

„Got­tes Gna­de geht vor­an“ wei­ter­le­sen

Stehaufmännchen

Bild­quel­le: http://www.cmbs.de/resilienz/ (auf­ge­ru­fen am 19.04.2018, 08.45)

zu 2. Ko­rin­ther 4,8–9

Pau­lus sah sich in Ko­rinth im­mer wie­der mit hef­ti­ger Kri­tik kon­frontiert. Vie­le fan­den, dass sein Auf­tre­ten zu be­schei­den sei. Von ei­nem Be­voll­mäch­tig­ten Chris­ti er­war­te­ten sie ei­nen star­ken Auf­tritt, be­ein­dru­cken­de Au­to­ri­tät und ei­ne blen­den­de Rhe­to­rik. Pau­lus schrieb zwar wortgewalti­ge Brie­fe. Doch in der di­rek­ten Be­geg­nung scheint er schwach ge­wirkt zu ha­ben. Das weck­te in Ko­rinth erns­te Zwei­fel an sei­ner Be­ru­fung und Be­ga­bung als Apos­tel. „Steh­auf­männ­chen“ wei­ter­le­sen

Von selbst

Bild­quel­le: Rai­ner Sturm — pixelio.de

zu Mar­kus 4,26–28

Ge­gen das Grund­ge­fühl un­se­rer ge­schäf­ti­gen Zeit lädt das Gleich­nis von der selbst­wach­sen­den Saat zu viel Ge­las­sen­heit ein. Schliess­lich wach­se «von selbst» (im Grie­chi­schen steht das Wort «au­to­ma­tisch»), was es ein­mal zu ern­ten ge­be. „Von selbst“ wei­ter­le­sen

Warten auf Erhörung

Pho­to by Dev Ben­ja­min on Uns­plash

zu Psalm 30,3 und 2. Ko­rin­ther 12,9

Auf den ers­ten Blick schei­nen in der Bi­bel al­le Kran­ken ge­sund und al­le Ge­be­te er­hört zu wer­den. Wie geht man da­mit um, wenn man selbst krank ist und bleibt oder wenn trotz star­kem Rin­gen im Ge­bet per­sönliche Her­zens­an­lie­gen un­er­füllt blei­ben? „War­ten auf Er­hö­rung“ wei­ter­le­sen

Zuhören

Bild­quel­le: Die­ter Schulz / pixelio.de

Zu Apos­tel­ge­schich­te 20,7–12

Man darf über al­les pre­di­gen, nur nicht über ei­ne hal­be Stun­de! Das wur­de uns im Lau­fe der theologi­schen Aus­bil­dung im­mer wie­der ans Herz ge­legt. Un­ter­des­sen zie­hen man­che die Gren­ze schon bei 20 oder gar 15 Mi­nu­ten. Die Auf­merksamkeitsspanne wird im­mer kür­zer und die Konzentrationsfä­hig­keit scheint all­ge­mein abzu­nehmen. Von Po­li­ti­kern wird oft so­gar ver­langt, dass sie das We­sent­liche in State­ments von 20 bis 30 Se­kun­den auf den Punkt brin­gen kön­nen. Da­bei geht das ei­gent­lich gar nicht, weil die The­men ein­fach zu kom­plex sind. „Zu­hö­ren“ wei­ter­le­sen