Sorgt euch nicht! Seht die Lilien an …!

Bibel­stellen: Matthäus 6,25–34; Philip­per 4,6; 1. Petrus 5,7

“Sorgt euch nicht!” — Ist das die richtige Botschaft? Als die Bundesratsmit­glieder gestern innert kurzem erneut zu viert vor die Medi­en trat­en, mach­ten sie ja schon sehr besorgte Mienen. Genau­so beschwören über­all in Europa und darüber hin­aus Poli­tik­er die Men­schen: “Die Lage ist ernst!” Ausser­dem zeigen die immer wieder leer geräumten Regale in den Lebens­mittelgeschäften, dass sich viele Leute tat­säch­lich Sor­gen machen. An­dererseits sieht man beim tollen Früh­lingswet­ter auch heute noch viele Leute sich recht sor­g­los draussen miteinan­der tum­meln. Was ist denn angemessen?

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Freude am Herrn als Stärke

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zu Nehemia 8,10

Der Schrift­gelehrte Esra spricht den ver­sammelten Israeliten zu: “Die Freu­de am Her­rn ist eure Stärke!” Dieser Zus­pruch geht mir schon einige Tage nicht aus dem Kopf.

Ich wün­schte mir, dass die Freude am Her­rn die Stärke bzw. die herausste­chende Eigen­schaft meines Gottes­glau­bens wäre. Oft ist sie es aber nicht. Anderes drängt sich in den Vorder­grund: Tra­di­tion, Pflicht­be­wusst­sein, Gewohn­heit, Moral, Lehre, sozialer und mis­sion­ar­isch­er Auf­trag …  Die Freude aber wird zugedeckt und der Glaube fühlt sich so schnell anstren­gend an.

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Perlen aus der Bibel

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zu Matthäus 13,44–46

Mit dem Dop­pel­gle­ich­nis vom Schatz im Ack­er und von der Per­le ver­an­schaulicht Jesus, welchen Wert das Him­mel­re­ich (man kann auch vom Reich Gottes oder vom Glauben reden) für einen Men­schen haben kann. Er ord­net ihm dann alles andere unter. Aber das tut er nicht aus Pflicht­ge­fühl, nicht aus Tra­di­tion, nicht aus Grün­den der Logik, son­dern aus Begeis­terung. „Perlen aus der Bibel“ weiterlesen

Gemeinde: Herausforderung? Überforderung? Geheimnis? Wunder!

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zu Markus 6,30–44

Die Speisung der 5000 veran­schauliche das Wun­der der Ge­meinde. Diese Überzeu­gung ver­treten die bei­den deutschen Pfar­rer und The­olo­gen Klaus Dou­glass und Fabi­an Vogt in ihrem Buch ‘Expe­di­tion zum Anfang’. Dieses Wun­der lasse sich so um­schrei­ben: Chris­ten nehmen um sich herum (kör­per­lich, seel­isch oder geistlich) hun­grige Men­schen wahr. Sie lassen sich von dieser Not betr­e­f­fen und sicht­en die Ressourcen, mit denen sie helfen kön­nten. Diese stellen sie ver­trauensvoll Gott zur Ver­fü­gung und lassen sich von ihm beauf­tra­gen: “Gebt ihr ihnen zu essen!” Und dann fan­gen sie an zu verteilen und staunen, wie viele Men­schen trotz äusserst begren­zter Ressourcen satt wer­den. „Gemeinde: Her­aus­forderung? Über­forderung? Geheim­nis? Wun­der!“ weiterlesen

Querdenker

Bildquelle: http://www.fastbeat.ch/2012/05/reisebericht-japan/, aufgerufen am 25.04.2018. 10.00

zu Jesa­ja 55,8f

Die neueste Aus­gabe der antenne (Medi­en­magazin aus dem Haus ERF Medi­en) bringt mich auf das Stich­wort Quer­denker. Das sind Leute, deren Denken nicht ein­fach aus­ge­trete­nen Pfaden fol­gt, die uner­wartete the­ma­tis­che Ver­knüp­fungen wahrnehmen und neue Ideen kreieren kön­nen. Sie eck­en zwar häu­fig an mit ihren Gedanken. Aber sie sind oft bess­er als andere in der Lage, notwendi­ge Verän­derun­gen anzustossen.

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Stehaufmännchen

Bildquelle: http://www.cmbs.de/resilienz/ (aufgerufen am 19.04.2018, 08.45)

zu 2. Korinther 4,8–9

Paulus sah sich in Korinth immer wieder mit heftiger Kri­tik kon­frontiert. Viele fan­den, dass sein Auftreten zu beschei­den sei. Von einem Bevollmächtigten Christi erwarteten sie einen starken Auf­tritt, beein­druck­ende Autorität und eine blendende Rhetorik. Paulus schrieb zwar wortgewalti­ge Briefe. Doch in der direk­ten Begeg­nung scheint er schwach gewirkt zu haben. Das weck­te in Korinth ern­ste Zweifel an sein­er Beru­fung und Begabung als Apos­tel. „Ste­haufmän­nchen“ weiterlesen