GASTBEITRAG: Rebekka

Pho­to by Ro­xan­ne Des­ga­gnés on Unsplash

Bi­bel­text: 1. Mo­se 24

von Pfr. Ro­bert Seitz; die­ser Text stammt aus dem Buch ‘Ver­liebt in die Schöp­fung’, das auf Os­tern 2020 an­ge­kün­digt war und bald er­schei­nen wird.

Ein lan­ger Bi­bel­text und da­zu ein ganz kur­zer Ge­dan­ken­an­stoss von Pfr. Ro­bert Seitz — das er­gibt ei­nen be­her­zi­gens­wer­ten Tipp zur Rea­li­sie­rung von Nächstenliebe.

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Himmelfahrt: Abschied oder Aufbruch?

Ein et­was län­ge­rer Text, der sich mit dem Sinn und In­halt des Fei­er­tags ‘Him­mel­fahrt’ be­schäf­tigt. Er ba­siert auf ei­ner Pre­digt, die ich am Him­mel­fahrts­tag 2019 am Spy­cher­fest in Nuss­baumen bei Bül­ach ge­hal­ten habe.

Bi­bel­tex­te: Lu­kas 9,61f, Lu­kas 24,50–53, Apos­tel­ge­schich­te 1,4–14 und andere

Pho­to by Da­vid Wat­kis on Unsplash

Ab­schie­de sind ei­gent­lich kein Grund für ein Freu­den­fest. Und doch ha­ben wir heu­te ei­nen Fei­er­tag, der auf ei­nen Ab­schied zu­rück­geht. Je­su Him­mel­fahrt war doch ein Ab­schied. Die Jün­ger sa­hen Je­sus zum letz­ten Mal. Ih­nen war be­wusst, dass sie nie mehr so mit ihm wür­den un­ter­wegs sein kön­nen, wie sie es in den bes­ten Jah­ren ih­res Le­bens ge­nos­sen hat­ten. – Wie konn­te aus der Er­in­ne­rung an die­sen Ab­schied ein Fei­er­tag wer­den? War es viel­leicht gar kein Abschied?

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Wachstum bedeutet Veränderung

Pho­to by Mark Kö­nig on Unsplash

zu Phil­ip­per 1,6

Ei­ner­seits re­den wir in Kir­chen und Ge­mein­den sehr oft von Ver­än­de­run­gen, von Wachs­tum. Manch­mal brau­chen wir da­für auch den Be­griff Hei­li­gung. An­de­rer­seits tun wir uns oft doch schwer, wenn wir uns tat­säch­lich än­dern müs­sen. — Das ging mir durch den Kopf, als ich am An­fang des Phil­ip­per­brie­fes las: „Ich bin dar­in gu­ter Zu­ver­sicht, dass der in euch an­ge­fan­gen hat das gu­te Werk, der wird’s auch voll­enden bis an den Tag Chris­ti Je­su.“ „Wachs­tum be­deu­tet Ver­än­de­rung“ wei­ter­le­sen

GASTBEITRAG: Der Esel

Pho­to by Er­wan Hes­ry on Unsplash

von Pfr. Ro­bert Seitz; die­ser Text stammt aus dem Buch ‘das Le­ben um­ar­men’

Da drü­ben, in un­se­rer Nach­bar­schaft,
trot­tet in sei­nem Ge­he­ge ein grau­brau­ner Esel her­um.
Flo­ri­an, heisst er.

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(Un)glaube?

Pho­to by Har­ley Upt­on on Unsplash

Bi­bel­text: Mar­kus 9,14–29

Vi­deo-Got­tes­dienst — Herz­li­chen Dank an Urs Bert­schin­ger, Or­gel (Ein­ge­weih­te wer­den es schnell mer­ken: Die Or­gel­mu­sik ha­ben wir dies­mal in der EMK Zü­rich 2 auf­ge­nom­men) und Lu­ca Hunold, Tech­nik, für ih­re Unterstützung.

Begegnung mit Gott

Pho­to by Joshua Ness on Unsplash

zu Jo­han­nes 1,17

Das ers­te Ka­pi­tel des Jo­han­nes-Evan­ge­li­ums ist ein ganz be­son­de­rer Text. Mich fas­zi­niert dar­an ei­ner­seits sein Be­mü­hen, die gu­te Nach­richt von Je­sus in der Spra­che der da­ma­li­gen Phi­lo­so­phie zu for­mu­lie­ren. An­de­rer­seits bringt die­ses Ge­dicht prä­zi­se auf den Punkt, was sich im Neu­en Tes­ta­ment ge­gen­über frü­her ge­än­dert hat. Zu­sam­men­ge­fasst klingt das in der Lu­ther­über­set­zung in Vers 17 so: «Denn das Ge­setz ist durch Mo­se ge­ge­ben; die Gna­de und Wahr­heit ist durch Je­sus Chris­tus geworden.»

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Recht oder Liebe?

Bild­quel­le: https://alenia.ch/artikel/grosszuegigkeit-ist-trumpf/

Bi­bel­text: 1. Ko­rin­ther 13,4–7

Die Re­geln rund um die Co­ro­na-Pan­de­mie schrän­ken uns ein. Vie­le da­von blei­ben uns trotz Lo­cke­run­gen noch lan­ge er­hal­ten. Ver­samm­lun­gen, auch klei­ne, blei­ben ver­bo­ten. Wenn man je­man­dem be­geg­net, soll man auf Di­stanz blei­ben, si­cher nicht die Hän­de schüt­teln oder sich gar um den Hals fal­len. Und auch wenn wir den Sinn nach­voll­zie­hen kön­nen: Es fällt zu­neh­mend schwe­rer, sich ganz dar­an zu hal­ten. Um­so mehr är­gert es ei­nen, wenn man an­de­re be­ob­ach­tet, die sich nicht (ganz) an al­le Re­geln hal­ten. Schliess­lich: “Wenn ich schon schwe­ren Her­zens ver­zich­te, sol­len die an­de­ren das ge­fäl­ligst auch tun …!”

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GASTBEITRAG: Was ist Würde?

von Pfr. Ro­bert Seitz; aus sei­nem Buch: ‘of­fe­ne Fens­ter’, S. 27f

Pho­to by Na­than An­der­son on Unsplash

Wah­re Wür­de hat we­nig zu tun
mit glän­zen­den Or­den auf ei­ner Brust.
Die­se er­in­nern eher an un­wür­di­ge Krie­ge.
Sie hat nicht viel zu tun mit de­zen­ten Klei­dern,
mit dun­kel­blau­en Kos­tüms
oder Na­del­strei­fen und Kra­wat­ten.
Auch der zer­lump­te Bett­ler in Pa­ris
in sei­nen aus­ge­frans­ten Kla­mot­ten,
das schmut­zi­ge Kind auf dem Ab­fall­hau­fen in Rio,
der Aus­sät­zi­ge in So­ma­lia -
sie al­le ha­ben ih­re Würde.

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Heilig?

zu Jo­han­nes 2,13–17

Ob­wohl der Be­griff dar­in gar nicht vor­kommt, lässt mich der Be­richt des Jo­han­nes­evan­ge­li­ums von der so­ge­nann­ten Tempelrei­nigung über das Wort “hei­lig” nach­den­ken:  Was ist mir hei­lig? Wie ver­hal­te ich mich im Blick auf mir hei­li­ge Din­ge? Be­droht Un­hei­li­ges Hei­li­ges? Oder ist es viel­leicht eher um­ge­kehrt? „Hei­lig?“ wei­ter­le­sen