(Un)glaube?

Pho­to by Har­ley Upt­on on Unsplash

Bi­bel­text: Mar­kus 9,14–29

Vi­deo-Got­tes­dienst — Herz­li­chen Dank an Urs Bert­schin­ger, Or­gel (Ein­ge­weih­te wer­den es schnell mer­ken: Die Or­gel­mu­sik ha­ben wir dies­mal in der EMK Zü­rich 2 auf­ge­nom­men) und Lu­ca Hunold, Tech­nik, für ih­re Unterstützung.

Mitten im Sturm geborgen

aus: Kees de Kort: Je­sus und der Sturm

Bi­bel­text: Mar­kus 4,35–41

Vi­deo-Got­tes­dienst — Herz­li­chen Dank an Oth­mar Wüth­rich, Or­gel und Lu­ca Hunold, Tech­nik, für ih­re Unterstützung.

Üb­ri­gens: Wer sich für die Ge­schich­te des Mut­ter­ta­ges in­ter­es­siert, fin­det un­ter die­sem Link ei­nen in­for­ma­ti­ven Ar­ti­kel der ös­ter­rei­chi­schen EMK, inkl. ei­nes kur­zen eng­lisch­spra­chi­gen Clips. 

Die Angst muss weichen

Bi­bel­text: Lu­kas 24,1–11, 36–43

… in der Angst gefangen

Ei­gent­lich soll­te Os­tern ein Tag sein, an dem gilt:“Freu­de herrscht!‘ So aber war es nicht von An­fang an. Erst ge­gen Abend kam Freu­de auf. Vor­her re­gier­ten am Os­ter­tag, wie die Be­rich­te der Evan­ge­li­en zei­gen, Angst, Trau­er und Zwei­fel. Die Frau­en hat­ten den Jün­gern zwar er­zählt, dass Je­sus le­be. Beim Le­sen dünkt ei­nem, das hät­ten sie doch glau­ben kön­nen. Schliess­lich hat­te Je­sus vor­her oft da­von ge­spro­chen, dass er lei­den und ster­ben, da­nach aber auf­er­ste­hen wer­de. Doch das woll­te den Jün­gern nicht wie­der in den Sinn kom­men. Sie wa­ren am Os­ter­mor­gen von Kar­frei­tag her noch to­tal im Aus­nah­me­zu­stand. Sie hat­ten Angst, dass sie auch ge­fan­gen ge­nom­men und ge­tö­tet wer­den könn­ten. Sie wuss­ten über­haupt nicht, was sie als Nächs­tes tun soll­ten. So­lan­ge war Je­sus bei ih­nen ge­we­sen. Er hat­te ih­nen im­mer ge­hol­fen, wenn sie nicht mehr wei­ter­wuss­ten. Doch jetzt war er weg. Al­le hat­ten zwar ge­wusst, was für ein gu­ter Mensch er ge­we­sen war. Doch ge­schick­te das das Miss­trau­en zwi­schen Pi­la­tus und He­ro­des aus­nüt­zend hat­ten Je­su Geg­ner es ge­schafft, dass Je­sus ans Kreuz ge­schla­gen wur­de. Da­mit war es auch für die Jün­ger ge­fähr­lich ge­wor­den. Des­halb hat­ten sie Angst. — Angst kann ei­nen ein­mau­ern wie ein Ge­fäng­nis. Und dann sieht man nicht mehr drü­ber, sieht nicht mehr, was auch noch ist und kann nicht mehr an ein Wun­der glauben.

„Die Angst muss wei­chen“ wei­ter­le­sen