Lebendige Hoffnung

Bi­bel­text: 1.Petrus 1,3

„Ge­lobt sei Gott, der Va­ter un­se­res Herrn Je­sus Chris­tus, der uns nach sei­ner gros­sen Barm­her­zig­keit wie­der­ge­bo­ren hat zu ei­ner le­ben­di­gen Hoff­nung durch die Auf­er­ste­hung Je­su Chris­ti von den To­ten.“ – Ein Un­ge­tüm von ei­nem Satz am An­fang des 1. Pe­trus­brie­fes. Mich fas­zi­niert dar­an im­mer wie­der das Stich­wort ‘le­ben­di­ge Hoff­nung’. — Wie steht es um un­se­re Hoff­nung?

„Le­ben­di­ge Hoff­nung“ wei­ter­le­sen

Die Angst muss weichen

Bi­bel­text: Lu­kas 24,1–11, 36–43

… in der Angst ge­fan­gen

Ei­gent­lich soll­te Os­tern ein Tag sein, an dem gilt:“Freu­de herrscht!‘ So aber war es nicht von An­fang an. Erst ge­gen Abend kam Freu­de auf. Vor­her re­gier­ten am Os­ter­tag, wie die Be­rich­te der Evan­ge­li­en zei­gen, Angst, Trau­er und Zwei­fel. Die Frau­en hat­ten den Jün­gern zwar er­zählt, dass Je­sus le­be. Beim Le­sen dünkt ei­nem, das hät­ten sie doch glau­ben kön­nen. Schliess­lich hat­te Je­sus vor­her oft da­von ge­spro­chen, dass er lei­den und ster­ben, da­nach aber auf­er­ste­hen wer­de. Doch das woll­te den Jün­gern nicht wie­der in den Sinn kom­men. Sie wa­ren am Os­ter­mor­gen von Kar­frei­tag her noch to­tal im Aus­nah­me­zu­stand. Sie hat­ten Angst, dass sie auch ge­fan­gen ge­nom­men und ge­tö­tet wer­den könn­ten. Sie wuss­ten über­haupt nicht, was sie als Nächs­tes tun soll­ten. So­lan­ge war Je­sus bei ih­nen ge­we­sen. Er hat­te ih­nen im­mer ge­hol­fen, wenn sie nicht mehr wei­ter­wuss­ten. Doch jetzt war er weg. Al­le hat­ten zwar ge­wusst, was für ein gu­ter Mensch er ge­we­sen war. Doch ge­schick­te das das Miss­trau­en zwi­schen Pi­la­tus und He­ro­des aus­nüt­zend hat­ten Je­su Geg­ner es ge­schafft, dass Je­sus ans Kreuz ge­schla­gen wur­de. Da­mit war es auch für die Jün­ger ge­fähr­lich ge­wor­den. Des­halb hat­ten sie Angst. — Angst kann ei­nen ein­mau­ern wie ein Ge­fäng­nis. Und dann sieht man nicht mehr drü­ber, sieht nicht mehr, was auch noch ist und kann nicht mehr an ein Wun­der glau­ben.

„Die Angst muss wei­chen“ wei­ter­le­sen

Lappi, tue d’Auge uf

Vi­deo-Got­tes­dienst zu Os­tern aus der EMK Ad­lis­wil. Bi­bel­tex­te: Jo­han­nes 20,29 und Lu­kas 24,13–35; mit Lie­dern aus dem EMK-Ge­sang­buch zum Mit­sin­gen.

Für die Mu­sik durf­te ich Auf­nah­men des Po­sau­nen­chors Ad­lis­wil ver­wen­den. Und tech­nisch hat mich wie­der Lu­ca Hunold bei Auf­nah­me und Schnitt­un­ter­stützt. Ganz herz­li­chen Dank.

GASTBEITRAG: Corona — Leben im Wohlfühl-Ghetto

von Max Hu­ber, EMK-Pfar­rer im Ru­he­stand

Co­ro­na und sein le­bens­be­dro­hen­der, töd­li­cher Vi­rus hat un­se­ren All­tag in we­ni­gen Ta­gen to­tal auf den Kopf ge­stellt. Das Le­ben auf nie vor­stell­ba­rer „Spar­flam­me“ hat nicht nur fra­gen­de Au­gen, Hek­tik und Ängs­te, son­dern auch ei­ne gros­se und über­ra­schen­de So­li­da­ri­tät aus­ge­löst.

Ich bin über­zeugt, dass der gros­se Schöp­fer al­len Le­bens noch nicht fer­tig ist mit uns!!! So hat er uns, mit­ten in der Pas­si­ons-Zeit, die­se Not-Brem­se un­ge­fragt ver­ord­net, um un­se­re ho­hen An­sprü­che von Hal­lo: “Ich will al­les, ich will mehr und ich will es so­fort” end­lich zu über­den­ken und her­un­ter zu schrau­ben.

„GASTBEITRAG: Co­ro­na — Le­ben im Wohl­fühl-Ghet­to“ wei­ter­le­sen