GASTBEITRAG: Willkommen sein

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Bi­bel­tex­te: z.B. Mat­thä­us 11,28; Lu­kas 15,11–32; Jo­han­nes 6,37

von Pfr. Ro­bert Seitz aus sei­nem Buch ‘of­fe­ne Fens­ter’

An ei­nem Ort, in ei­nem Kreis von Men­schen nicht will­kom­men zu sein, das ist ei­ne schwie­ri­ge Er­fah­rung. Du gehst, so wie du bist, zum Bei­spiel in ein Re­stau­rant. Dann kommt ein Kell­ner und ser­viert dir auf ei­nem Tel­ler die No­tiz: Wir bit­ten Sie, un­auf­fäl­lig die­ses Lo­kal zu ver­las­sen. Et­was stimmt nicht mit dir in die­sem Lo­kal: Dei­ne Kla­mot­ten, dei­ne Fri­sur oder die Art und Wei­se, wie du her­ein­ge­kom­men bist. Oder du machst den Ein­druck, dass du nicht viel Geld hast. Du bist auf je­den Fall nicht will­kom­men.

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Gemeinde: Herausforderung? Überforderung? Geheimnis? Wunder!

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zu Mar­kus 6,30–44

Die Spei­sung der 5000 veran­schauliche das Wun­der der Ge­meinde. Die­se Über­zeu­gung ver­treten die bei­den deut­schen Pfar­rer und Theo­lo­gen Klaus Dou­glass und Fa­bi­an Vogt in ih­rem Buch ‘Ex­pe­di­ti­on zum An­fang’. Die­ses Wun­der las­se sich so um­schrei­ben: Chris­ten neh­men um sich her­um (kör­per­lich, see­lisch oder geist­lich) hung­ri­ge Men­schen wahr. Sie las­sen sich von die­ser Not be­tref­fen und sich­ten die Res­sour­cen, mit de­nen sie hel­fen könn­ten. Die­se stel­len sie ver­trau­ens­voll Gott zur Ver­fü­gung und las­sen sich von ihm be­auf­tra­gen: “Gebt ihr ih­nen zu es­sen!” Und dann fan­gen sie an zu ver­tei­len und stau­nen, wie vie­le Men­schen trotz äus­serst be­grenz­ter Res­sour­cen satt wer­den. „Ge­mein­de: Her­aus­for­de­rung? Über­for­de­rung? Ge­heim­nis? Wun­der!“ wei­ter­le­sen

Stolz auf meine Kirche?

zu 1. Thess. 1,2–10

Un­se­re Sicht auf die ei­ge­ne Kir­che und Ge­meinde ist oft pro­blem- oder defizitorien­tiert. Wir kön­nen gut be­nen­nen, was fehlt, was nicht so recht klappt und wo wir an Gren­zen stos­sen. — Selbst­kri­tik ist si­cher wich­tig. Aber man kann es auch über­trei­ben. Und dann gräbt man der ei­ge­nen Begei­ste­rung nicht nur für die Ge­mein­de, son­dern auch für den Glau­ben über­haupt, das Was­ser ab. Das muss nicht sein. Denn es gibt Grün­de, ein stol­zer Me­tho­dist zu sein.

„Stolz auf mei­ne Kir­che?“ wei­ter­le­sen