GASTBEITRAG: Wer ist Jesus wirklich?

Pho­to by Gift Ha­bes­haw on Unsplash

von Pfr. Chris­toph Schluep, Re­gen­bo­gen­kir­che EMK Zü­rich 2

Bi­bel­text: Mar­kus 5,1–43

Aus­nahms­wei­se er­zählt Mar­kus nicht wie sonst kur­ze Ge­schich­ten, son­dern zwei lan­ge — die Hei­lung des Ge­ra­se­ners und die der Toch­ter des Jai­rus. In die zwei­te ist die Hei­lung der blut­flüs­si­gen Frau kunst­voll ein­ge­wo­ben, und wer je der Mei­nung war, dass Mar­kus ein simp­ler Er­zäh­ler ist, wird hier ei­nes bes­se­ren be­lehrt. Es sind drei Auf­er­ste­hungs­ge­schich­ten: Der Ge­ra­se­ner, der ei­ne gan­ze Le­gi­on an Stim­men und Per­so­nen in sich trägt und aus der Ge­sell­schaft aus­ge­schlos­sen ist, weil er schreit und droht und ver­letzt, wird von Je­sus di­rekt an­ge­spro­chen. Je­sus kennt kei­ne Scheu und kei­ne Angst, er weiss, in wes­sen Na­men und mit wes­sen Kraft er ge­sandt ist. Die Flucht der Dä­mo­nen in die Schwei­ne, die sich ins Meer stür­zen, hat schon fast et­was Ko­mi­sches. Zen­tral aber bleibt, dass Je­sus Schran­ken und Aus­gren­zung über­win­det und Men­schen zu­rück in die Ge­sell­schaft führt. Der Ge­ra­se­ner hat neu­es Le­ben er­hal­ten. Ein für die vie­len Au­gen­zeu­gen er­schre­ckend macht­vol­les Wun­der. 

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Superstar Jesus?

Pho­to by 🇨🇭 Clau­dio Schwarz | @purzlbaum on Unsplash

Ei­ne Vi­deo-An­dacht aus der EMK Ad­lis­wil zu  Lu­kas 19,28–40; mit Tai­zé-Lie­dern aus dem EMK-Ge­sang­buch zum Mit­sin­gen.

Beth­li Zwei­mül­ler an der Or­gel und Mir­jam Eschbach mit Ka­me­ra und Schnitt ha­ben mich un­ter­stützt. Ganz herz­li­chen Dank für Eu­er En­ga­ge­ment.

Sich selbst vergessen?

Bild­quel­le: Ha­rald Wirth / pixelio.de

Zu Mat­thä­us 6,33, Mat­thä­us 10,39Mat­thä­us 16,24

In sei­ner For­mu­lie­rung des Lie­bes­ge­bots spricht Je­sus vom Gleich­ge­wicht zwi­schen der Lie­be zu den Mit­men­schen und der Lie­be zu sich selbst (vgl. Mk 12,31). Ich soll mich selbst nicht lie­ber ha­ben als die Men­schen um mich her­um. Schon das for­dert mich oft ganz schön he­raus. Wenn dann Je­sus aber so­gar von Selbst­ver­leug­nung re­det oder da­von, dass ich mich sel­ber ver­ges­sen und nur an die För­de­rung des Rei­ches Got­tes den­ken soll, füh­le ich mich schlicht über­for­dert. Die Angst, ich selbst könn­te da­bei zu kurz kom­men, greift nach mei­nem Herz.

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