Stark in der Schwachheit

zu 2. Ko­rin­ther 4,8–9

Je stär­ker dein Glau­be an Chris­tus, des­to bes­ser geht es dir. Wie ger­ne hät­ten wir, dass das wahr wä­re. Im Stil­len nei­gen man­che Chris­ten da­zu, das tat­säch­lich zu glau­ben. Wie sonst könn­ten sie Kran­ken oder Lei­den­den, wie es lei­der im­mer wie­der vor­kommt, vor­wer­fen: ‚Du glaubst halt nicht ge­nug!‘

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Freude am Herrn als Stärke

Pho­to by Jus­tin Young on Unsplash

zu Nehe­mia 8,10

Der Schrift­ge­lehr­te Es­ra spricht den ver­sammelten Is­rae­li­ten zu: “Die Freu­de am Herrn ist eu­re Stär­ke!” Die­ser Zu­spruch geht mir schon ei­ni­ge Ta­ge nicht aus dem Kopf.

Ich wünsch­te mir, dass die Freu­de am Herrn die Stär­ke bzw. die herausste­chende Ei­gen­schaft mei­nes Gottes­glau­bens wä­re. Oft ist sie es aber nicht. An­de­res drängt sich in den Vor­der­grund: Tra­di­ti­on, Pflicht­be­wusst­sein, Ge­wohn­heit, Mo­ral, Leh­re, so­zia­ler und mis­sio­na­ri­scher Auf­trag …  Die Freu­de aber wird zu­ge­deckt und der Glau­be fühlt sich so schnell anstren­gend an.

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