Gott schafft Neues

Ei­ne Vi­deo-An­dacht aus der EMK Ad­lis­wil zu Je­sa­ja 43,19 und 2. Ko­rin­ther 5,17–21; mit Tai­zé-Lie­dern aus dem EMK-Ge­sang­buch zum Mit­sin­gen.

Urs Bert­schin­ger an der Or­gel und Lu­ca Hunold an Ton und Ka­me­ra ha­ben mich un­ter­stützt. Ganz herz­li­chen Dank für Eu­er En­ga­ge­ment.

FRÜHLING — Bilder, Bibeltexte und Musik

Ich la­de ein, bei Fo­tos, Bi­bel­tex­ten und von Vi­val­di in­spi­rier­ter Mu­sik von Chris­tof Fan­k­hau­ser knapp zehn Mi­nu­ten zur Ru­he zu kom­men und ein we­nig auf­zu­tan­ken.

Sorge tragen zur Stimmung im Land

Bi­bel­text: Mar­kus 12,28–34

Der Bi­bel­le­se­plan, dem ich mehr oder we­ni­ger täg­lich fol­ge, schlug ges­tern die­sen Ab­schnitt vor: Das al­ler­wich­tigs­te, das höchs­te Ge­bot, be­stehe in der Lie­be zu Gott und zu den Mit­men­schen. Ich ge­ste­he, im ers­ten Mo­ment wuss­te ich nicht so recht, was ich in Zei­ten von Co­ro­na da­mit an­fan­gen soll­te. Es ist so all­ge­mein, dass man da­mit in der kon­kre­ten Si­tua­ti­on kaum zu hilf­rei­chen Schrit­ten kommt. Aus­ser­dem er­war­tet man von ei­nem Pfar-rer ja zwar schon, dass er von der Lie­be re­det. Doch wenn er es dann tut, löst das we­ni­ger In­ter­es­se, son­dern eher ein ge­lang­weil­tes Gäh­nen aus.

Was könn­te denn christ­li­che Nächs­ten­lie­be im Mo­ment kon­kret be­deu­ten?

„Sor­ge tra­gen zur Stim­mung im Land“ wei­ter­le­sen

GASTBEITRAG: Corona — Leben im Wohlfühl-Ghetto

von Max Hu­ber, EMK-Pfar­rer im Ru­he­stand

Co­ro­na und sein le­bens­be­dro­hen­der, töd­li­cher Vi­rus hat un­se­ren All­tag in we­ni­gen Ta­gen to­tal auf den Kopf ge­stellt. Das Le­ben auf nie vor­stell­ba­rer „Spar­flam­me“ hat nicht nur fra­gen­de Au­gen, Hek­tik und Ängs­te, son­dern auch ei­ne gros­se und über­ra­schen­de So­li­da­ri­tät aus­ge­löst.

Ich bin über­zeugt, dass der gros­se Schöp­fer al­len Le­bens noch nicht fer­tig ist mit uns!!! So hat er uns, mit­ten in der Pas­si­ons-Zeit, die­se Not-Brem­se un­ge­fragt ver­ord­net, um un­se­re ho­hen An­sprü­che von Hal­lo: “Ich will al­les, ich will mehr und ich will es so­fort” end­lich zu über­den­ken und her­un­ter zu schrau­ben.

„GASTBEITRAG: Co­ro­na — Le­ben im Wohl­fühl-Ghet­to“ wei­ter­le­sen

Sorgt euch nicht! Seht die Lilien an …!

Bi­bel­stel­len: Mat­thä­us 6,25–34; Phil­ip­per 4,6; 1. Pe­trus 5,7

“Sorgt euch nicht!” — Ist das die rich­ti­ge Bot­schaft? Als die Bundesratsmit­glieder ges­tern in­nert kur­zem er­neut zu viert vor die Me­di­en tra­ten, mach­ten sie ja schon sehr be­sorg­te Mie­nen. Ge­nau­so be­schwö­ren über­all in Eu­ro­pa und dar­über hin­aus Po­li­ti­ker die Men­schen: “Die La­ge ist ernst!” Aus­ser­dem zei­gen die im­mer wie­der leer ge­räum­ten Re­ga­le in den Lebens­mittelgeschäften, dass sich vie­le Leu­te tat­säch­lich Sor­gen ma­chen. An­dererseits sieht man beim tol­len Früh­lings­wet­ter auch heu­te noch vie­le Leu­te sich recht sorg­los draus­sen mit­ein­an­der tum­meln. Was ist denn an­ge­mes­sen?

„Sorgt euch nicht! Seht die Li­li­en an …!“ wei­ter­le­sen

Gemeinde: Herausforderung? Überforderung? Geheimnis? Wunder!

Pho­to by Pa­trick Brow­ne on Uns­plash

zu Mar­kus 6,30–44

Die Spei­sung der 5000 veran­schauliche das Wun­der der Ge­meinde. Die­se Über­zeu­gung ver­treten die bei­den deut­schen Pfar­rer und Theo­lo­gen Klaus Dou­glass und Fa­bi­an Vogt in ih­rem Buch ‘Ex­pe­di­ti­on zum An­fang’. Die­ses Wun­der las­se sich so um­schrei­ben: Chris­ten neh­men um sich her­um (kör­per­lich, see­lisch oder geist­lich) hung­ri­ge Men­schen wahr. Sie las­sen sich von die­ser Not be­tref­fen und sich­ten die Res­sour­cen, mit de­nen sie hel­fen könn­ten. Die­se stel­len sie ver­trau­ens­voll Gott zur Ver­fü­gung und las­sen sich von ihm be­auf­tra­gen: “Gebt ihr ih­nen zu es­sen!” Und dann fan­gen sie an zu ver­tei­len und stau­nen, wie vie­le Men­schen trotz äus­serst be­grenz­ter Res­sour­cen satt wer­den. „Ge­mein­de: Her­aus­for­de­rung? Über­for­de­rung? Ge­heim­nis? Wun­der!“ wei­ter­le­sen

Starker Glaube oder Glaube an einen starken Gott?

Pho­to by Je­re­my Per­kins on Uns­plash

zu Mar­kus 9,14–29

Mein Glau­be ist of­fen­sicht­lich nicht so stark. In der Ge­schich­te von der Hei­lung ei­nes epi­lep­ti­schen Kna­ben steht näm­lich der Satz: “Wer glaubt, kann al­les!” (Mk 9,23). Und ein an­de­res Mal hat Je­sus ge­sagt, dass ein Glau­be von der Grös­se ei­nes Senf­korns aus­rei­che, um ei­nen Berg zu ver­set­zen (vgl. Mt 17,20). Ich aber ha­be ers­tens noch nie ei­nen Berg ver­setzt und bin zwei­tens weit da­von ent­fernt, mei­nem Glau­ben al­les zu­zu­trau­en. Mein Glau­be ist oft schwach und im­mer wie­der mit Zwei­feln ver­mischt. — Ist das ein Pro­blem? Oder spielt die Stär­ke mei­nes Glau­bens — wenn sie denn mess­bar wä­re — viel­leicht gar kei­ne Rol­le? „Star­ker Glau­be oder Glau­be an ei­nen star­ken Gott?“ wei­ter­le­sen

Mit Stress umgehen

Pho­to by Nik Shu­li­a­hin on Uns­plash

zu Mat­thä­us 6,25–34, 1. Kö­ni­ge 17,10–16 

Sehr vie­le Leu­te lei­den mehr oder we­ni­ger un­ter Stress. Da­für gibt es vie­le Ur­sa­chen: Ter­min­druck, Lärm, Kon­flik­te am Ar­beits­platz oder in der Fa­mi­lie, Hek­tik, ho­he Er­war­tun­gen  .… Man­che die­ser Din­ge las­sen sich mi­ni­mie­ren, aber nicht al­le. Es gibt Stress­fak­to­ren, die sind ein­fach da. Und die Fra­ge ist dann: Wie kann ich da­mit um­ge­hen, oh­ne mich da­von stres­sen zu las­sen?  „Mit Stress um­ge­hen“ wei­ter­le­sen

Vertrauen in stürmischen Zeiten

Pho­to by Bri­an Cook on Uns­plash

zu Mar­kus 4,35–41

Im Blick auf das Wet­ter hat das neue Jahr stür­misch be­gon­nen. Po­li­tisch und ge­sell­schaft­lich ha­ben wir wohl auch schon ruhi­gere Zei­ten er­lebt. Und selbst im persönli­chen Er­le­ben mag sich Vie­les wie ein Sturm an­füh­len: Schicksals­schlä­ge, Beziehungs­probleme, Stress … und manch­mal schon nur die Be­fürch­tung, dass et­was Schwie­ri­ges auf uns war­tet. —  In all die­sen Zu­sam­men­hän­gen spricht mich die Ge­schich­te, wie Je­sus ei­nem Sturm Ein­halt ge­bot, an. Sie hilft mir, in stür­mischen Mo­men­ten Ru­he zu be­wah­ren und zu ver­trau­en. „Ver­trau­en in stür­mi­schen Zei­ten“ wei­ter­le­sen

Vertrauen auf Vorschuss

zu Lk 19,1–10

Es ist aus­ge­spro­chen schwie­rig, Men­schen zu dau­er­haf­ten Ver­änderungen ih­res Ver­hal­tens zu mo­ti­vie­ren. Gu­te Ar­gu­men­te oder so­zia­ler Druck ha­ben nur be­schränk­te Wir­kung. Auch das Mot­to ‘Zu­cker­brot oder Peit­sche’ funk­tio­niert sel­ten nach­hal­tig. Wir Men­schen sind in vie­len Be­lan­gen aus­ge­spro­chen be­ra­tungs­re­sis­tent. Von Je­sus al­ler­dings er­zählt das Neue Tes­ta­ment, dass er auch ‘har­te Nüs­se’ lo­cker kna­cken konn­te. Wie mach­te er das bloss?  „Ver­trau­en auf Vor­schuss“ wei­ter­le­sen