Die Gute Nachricht ins Gespräch bringen

Apos­tel­ge­schich­te 17,16–34

Pre­digt in der EMK Ad­lis­wil am Sonn­tag, 08.05.2022

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Lie­be Gemeinde,

wir ha­ben den Pre­digt­text aus Agp 17 eben ge­hört: Pau­lus ist in Athen. Zu­nächst geht er her­um wie ein Tou­rist und sieht sich al­les ge­nau an. Er bleibt aber nicht di­stan­zier­ter Be­ob­ach­ter, son­dern geht auf die Se­hens­wür­dig­kei­ten ein. Er är­gert sich über Göt­zen­bil­der und spricht Ein­hei­mi­sche dar­auf an. Die fin­den es in­ter­es­sant, ihm zu­zu­hö­ren und la­den ihn ein, sei­ne Ge­dan­ken auf dem Areo­pag, dem gros­sen Mark­platz, vor­zu­tra­gen. Dort hält der Apos­tel ei­ne be­mer­kens­wer­te Re­de. – Be­mer­kens­wert, weil er nicht zu­erst sei­nem Zorn über die Göt­zen­bil­der Luft macht. Son­dern Pau­lus sucht und fin­det ei­nen An­knüp­fungs­punkt: Den Al­tar für den un­be­kann­ten Gott. Von dort aus kann er die Gu­te Nach­richt von Chris­tus entfalten.

„Die Gu­te Nach­richt ins Ge­spräch brin­gen“ wei­ter­le­sen

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Bild­quel­le: Die­ter Schulz / pixelio.de

Zu Apos­tel­ge­schich­te 20,7–12

Man darf über al­les pre­di­gen, nur nicht über ei­ne hal­be Stun­de! Das wur­de uns im Lau­fe der theologi­schen Aus­bil­dung im­mer wie­der ans Herz ge­legt. Un­ter­des­sen zie­hen man­che die Gren­ze schon bei 20 oder gar 15 Mi­nu­ten. Die Auf­merksamkeitsspanne wird im­mer kür­zer und die Konzentrationsfä­hig­keit scheint all­ge­mein abzu­nehmen. Von Po­li­ti­kern wird oft so­gar ver­langt, dass sie das We­sent­liche in State­ments von 20 bis 30 Se­kun­den auf den Punkt brin­gen kön­nen. Da­bei geht das ei­gent­lich gar nicht, weil die The­men ein­fach zu kom­plex sind. „Zu­hö­ren“ wei­ter­le­sen