An Gottes Ladestation

Predigt zu 1. Könige 19,1–15 am Son­ntag, 16.08.2026 in der EMK Adliswil

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1Ahab erzählte Isebel alles, was Eli­ja getan hat­te – auch dass Eli­ja alle Propheten des Baal getötet hat­te. 2Daraufhin schick­te Isebel einen Boten zu Eli­ja und dro­hte ihm: »Die Göt­ter sollen mir antun, was immer sie wollen, wenn ich deinem Leben nicht ein Ende set­ze! Mor­gen um diese Zeit soll es dir erge­hen wie den Propheten, die du getötet hast!« 3Da geri­et Eli­ja in große Angst. Er sprang auf und lief um sein Leben. So kam er nach Beer­sche­ba an die Gren­ze von Juda. Dort ließ er seinen Diener zurück. 4Er selb­st ging noch einen Tag lang weit­er – tiefer in die Wüste hinein. Dann set­zte er sich unter einen Gin­ster­strauch und wün­schte sich den Tod. »Es ist genug!«, sagte er. »Herr, nimm mir doch das Leben! Denn ich bin nicht bess­er als meine Vorfahren.«

Das gibt es. Wir ken­nen sie auch: Jene Momente, in denen die Lebensen­ergie reagiert wie ein alter Akku. Nach nur zehn Minuten Gespräch stürzt der Ladesta­tus von 80 Prozent direkt auf Null ab. Alle Energie ist auf ein­mal weg: „Es ist genug!“ Aus und vor­bei. Bild­schirm schwarz.

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