Zäme frei (d’Chraft vom Mitenand IV)

Predigt vom 29.03.2026 in der EMK Adliswil zu Galater 5,1.13–14

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Liebe Gemeinde,

schon seit ein­er Weile sind wir in den Gottes­di­en­sten unter dem Mot­to ‘Zäme – d’Chraft vom Mite­nand’ unter­wegs. Dies, weil christlich­er Glaube kein Solo­lauf ist, son­dern ein Mannschaftss­port. Weil wir zusam­menge­hören und einan­der brauchen. Wir haben schon nachgedacht übers ‘Zäme teile’ und über Gast­fre­und­schaft unter dem Mot­to ‘zäme am Tisch’. Schliesslich haben wir am ver­gan­genen Son­ntag aus vollem Herzen und voller Kehle ‘zäme gsunge’.
Heute geht es um ein The­ma, das nicht zum ‘Zäme’ zu passen scheint: Frei­heit. Sie ist eine wesentliche Säule unseres Glaubens. Das Evan­geli­um bedeutet Frei­heit von Schuld und von Belas­tun­gen, bedeutet Erlö­sung. Das aber denken wir vor allem indi­vidu­ell. Wie sind Frei­heit und Miteinan­der zusam­men zu denken? Wie ist es zu ver­ste­hen, dass jed­er und jede ganz frei ist … und doch in eine Gemein­schaft inte­gri­ert? Was eben auch Verpflich­tun­gen bedeutet. Das The­ma dieser Predigt lautet also ’Zäme frei’.

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Zäme singe (d’Chraft vom Mitenand III)

Predigt vom 22.03.2026 in der EMK Adliswil zu Koloss­er 3,16

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Liebe Gemeinde,

nach einem Unter­bruch von ein­er Woche – dank der Ökumene – geht es weit­er mit ‘Zäme – d’Chraft vom Mite­nand’. Zuerst haben wir übers ‘Zäme teile’ nachgedacht. Danach ging es unter dem Mot­to ‘Zäme am Tisch’ um Gast­fre­und­schaft. Im Hin­ter­grund der ganzen Rei­he ste­ht ein Satz von John Wes­ley, näm­lich: «Es gibt keine Heiligkeit auss­er der sozialen Heiligkeit». Oder, wer es lieber in Dialekt und ohne John Wes­ley hätte: ‘Warum gahts dänn nöd als Solochrischt? … will d’eleige ganz ver­lore bisch und dir niemer hälfe cha.’

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Zäme am Tisch (d’Chraft vom Mitenand II)

Predigt vom 08.03.2026 in der EMK Adliswil zu Hebräer 13,1–2

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Liebe Gemeinde,

es geht weit­er mit der Rei­he ‘Zäme – d’Chraft vom Mite­nand’. Im Hin­ter­grund ste­ht unter anderem das Zitat von John Wes­ley: «Es gibt keine Heiligkeit auss­er der sozialen Heiligkeit». D.h. Glaube ist kein Solo­lauf. Glaube ist, wenn man so will, ein Mannschaftss­port. Er funk­tion­iert nicht im Allein­gang. Wir brauchen das ‘Zäme’. Unsere Kraft kommt aus dem Miteinan­der, mit Gott und miteinan­der. Nur daraus wächst und reift unser Glaube. Nur so wer­den wir wirk­sam in dieser Welt.
Ums ‘zäme Teile’ ging es am let­zten Son­ntag. Heute heisst das The­ma ‘zäme am Tisch’. Das passt schon deshalb, weil wir am näch­sten Sam­stag erst­mals ‘zäme am Tisch’ in Form eines Brunch­es aus­pro­bieren. Darüber hin­aus geht es mir heute nicht nur um Tis­chge­mein­schaft, son­dern generell um Gast­fre­und­schaft … die häu­fig ‘zäme am Tisch’ einen angemesse­nen Aus­druck findet.

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Zäme teile (d’Chraft vom Mitenand I)

Predigt vom 01.03.2026 in der EMK Adliswil zu Apos­telgeschichte 4,32–35

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Liebe Gemeinde,

«Wo du hingehst, da will ich auch hinge­hen; wo du bleib­st, da bleibe ich auch. Dein Volk ist mein Volk, und dein Gott ist mein Gott.» (Ruth 1,16). Das klingt ein wenig nach Hochzeit. Und es ist tat­säch­lich ein beliebter Trautext, den wir zu Beginn des Gottes­di­en­stes gehört haben. Dabei ist der Zusam­men­hang ein ander­er: Die alte Witwe Nao­mi zieht nach lan­gen Jahren im Aus­land zurück in ihre Heimat. An der Gren­ze will sie ihre eben­falls ver­witweten Schwiegertöchter zurückschick­en. Ihre Zukun­ft liege nicht in Israel. Die eine, Orpa, kehrt tat­säch­lich um und ver­ab­schiedet sich. Die andere aber, Ruth, lässt sich nicht abschüt­teln. Sie erk­lärt: «Wo du hingehst, da will ich auch hinge­hen; wo du bleib­st, da bleibe ich auch …». Anders gesagt: «Wir gehören zusam­men. Komme, was wolle!» Es gibt keine Umstände, die unsere Gemein­schaft in Frage stellen oder gar auflösen kön­nten. Danach sehnen sich Men­schen, auch heute: Nach ein­er Gemein­schaft, aus der sie nicht her­aus­fall­en kön­nen. Umgekehrt ist es die grösste Angst viel­er, irgend­wann allein gelassen zu wer­den und vergessen zu gehen.

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