Zäme singe (d’Chraft vom Mitenand III)

Predigt vom 22.03.2026 in der EMK Adliswil zu Koloss­er 3,16

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Liebe Gemeinde,

nach einem Unter­bruch von ein­er Woche – dank der Ökumene – geht es weit­er mit ‘Zäme – d’Chraft vom Mite­nand’. Zuerst haben wir übers ‘Zäme teile’ nachgedacht. Danach ging es unter dem Mot­to ‘Zäme am Tisch’ um Gast­fre­und­schaft. Im Hin­ter­grund der ganzen Rei­he ste­ht ein Satz von John Wes­ley, näm­lich: «Es gibt keine Heiligkeit auss­er der sozialen Heiligkeit». Oder, wer es lieber in Dialekt und ohne John Wes­ley hätte: ‘Warum gahts dänn nöd als Solochrischt? … will d’eleige ganz ver­lore bisch und dir niemer hälfe cha.’

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Singt Gott neue Lieder

Predigt zu Psalm 96,1–8a in der EMK Adliswil am Son­ntag 13.07.2025;

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Liebe Gemeinde,

„singt Gott ein neues Lied!“ Gle­ich zwei Psalmen begin­nen mit diesen Worten. Geschrieben vor mehr als 2‘500 Jahren. Es begann also nicht erst mit den soge­nan­nt ‚mod­er­nen‘ Liedern und Wor­ship-Songs. Schon zu Davids Zeit­en wur­den immer wieder neue Lieder geschrieben und gesun­gen. Jede Epoche der Kirchengeschichte hat­te ihre neuen Lieder: Gre­go­ri­an­is­che Gesänge waren ein­mal ‚der let­zte Schrei‘. Die Ref­or­ma­tion hat­te ihre Lieder. Die soge­nan­nte Ortho­dox­ie im Protes­tantismus eben­falls (→ Paul Ger­hard). Der Method­is­mus hat­te mit Charles Wes­ley einen her­aus­ra­gen­den (und äusserst pro­duk­tiv­en) Liederdichter. Die Erweck­ungs­be­we­gung, die charis­ma­tis­che Bewe­gung. Jede (notwendi­ge) Erneuerung in der Kirche ging ein­her mit neuen Liedern. Der Glaube braucht neue Lieder.

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