Schwerter zu Pflugscharen

Predigt zu Jesa­ja 2,1–5 in der Regen­bo­genkirche am Son­ntag 10.08.2025;

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Liebe Gemeinde,

vor 80 Jahren wur­den auf Hiroshi­ma und Nagasa­ki Atom­bomben abge­wor­fen. Ver­gan­gene Woche fan­den Gedenk­feiern statt. Dabei wurde ein­dringlich appel­liert, dem Frieden eine Chance zu geben. Ein drin­gend nötiger Appell! Denn der Trend geht in die andere Rich­tung. Wer Macht hat, nutzt diese wieder hem­mungs­los aus. Kriegstreiber:innen treiben hem­mungs­los und ganz öffentlich ihre bösen Spiele treiben. Sog­ar in Japan ist eine atom­are Bewaffnung nicht mehr tabu. Vor­bei der Traum, dass sich Friede weltweit aus­bre­it­en kön­nte! Wir sind in den let­zten Jahren bru­tal daraus aufgeschreckt worden.

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Gewalt im Namen Gottes?

Bildquelle: anschi / pixelio.de

zu Psalm 9

Psalm 9 gehört für mich defin­i­tiv zu den schwieri­gen Psalmen. Beim Lesen empfinde ich äusserst Wider­sprüchliches. Ein­er­seits beein­druckt mich der Dank für die Erret­tung aus Not durch Gott. Das wirkt echt und inspiri­erend. Der Dichter hat offen­bar gründlich nach­ge­dacht und buch­sta­biert (die Ver­san­fänge fol­gen dem hebräis­chen ABC) aus­führlich seine Dankbarkeit gegenüber Gott. Das finde ich ausge­spro­chen lobens- und nachah­menswert. Ander­er­seits melde ich überzeugt Wider­spruch an, wenn der Beter Gott für die Ver­nich­tung und Zertrüm­merung des Fein­des dankt. „Gewalt im Namen Gottes?“ weit­er­lesen