be-geist-ert

Apos­telgeschichte 2,1–13

Input im Bezirkswoch­enende der EMK Adliswil-Zürich 2 am Son­ntag, 22.05.2022

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Liebe Gemeinde,

ver­gan­genen Son­ntag bin ich mit vie­len FCSG-Fans Zug gefahren. Es war ja der Cup­fi­nal. Der ganze Zug war von grün-weiss bes­timmt. Am Mor­gen waren die Leute voller Vor­freude. Die Atmo­sphäre knis­terte, auf eine dur­chaus angenehme Weise. Am Abend war es dann ziem­lich still. Der FCSG ist ja gegen den FC Lugano ziem­lich unterge­gan­gen. Die Stim­mung war aber auch da friedlich.

Was haben Fuss­ball-Fans mit unserem Glauben zu tun? Kann man von ihnen etwas ler­nen im Blick auf ‘Feuer und Flamme’ sein? – Nun ja, Fuss­ball-Fans (ich rede jet­zt nicht von den ‘Ultras’) sind sehr begeis­terungs­fähig. Sie sind Feuer und Flamme für ihren Vere­in. Und sie bleiben ihm treu, auch in schwieri­gen Zeit­en. – Eigen­schaften, die Chris­ten im Ver­hält­nis zu ihrem Glauben genau­so gut anste­hen. Darüber hin­aus bietet der Fuss­ball aller­lei Ver­gle­iche für unser Glaubensfeuer.

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Für wen lebe ich?

Pho­to by Kier­an Osborn on Unsplash

Bibel­text: Römer 14,7–8

‘Dank’ Coro­na bekom­men wir in diesen Wochen vorge­führt, wie sehr wir dazu neigen, die Bedürfnisse des Indi­vidu­ums zu Las­ten der Gemein­schaft zu beto­nen. Darum fällt es uns alles andere als leicht, zu Gun­sten der Gemein­schaft auf indi­vidu­elle Frei­heit­en zu verzicht­en. Wir sind schon ziem­lich selb­stver­liebt. Wie oft wird zum auss­chlaggeben­den Argument:„Hauptsache, es stimmt für mich!“, ganz unab­hängig davon, was ger­ade zur Debat­te ste­ht! — Natür­lich ist das nicht nur schlecht. Es gab Zeit­en, in denen die Bedürfnisse der einzel­nen Men­schen zu wenig beachtet wur­den und viele unter die Räder kamen. Aber zur Zeit schlägt das Pen­del wohl eher auf die andere Seite aus. — Da klingt dann doch ziem­lich fremt, was Paulus in Römer 14,7–8 schreibt: „Denn unser kein­er lebt sich sel­ber, und kein­er stirbt sich sel­ber. Leben wir, so leben wir dem Her­rn; ster­ben wir, so ster­ben wir dem Her­rn. Darum: wir leben oder ster­ben, so sind wir des Herrn.“

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