Leben heisst Veränderung — veranschaulicht am Thema Polarisierung

Impuls im öku­menis­chen Neu­jahrs­gottes­di­enst vom 04.01.2026 in der EMK Adliswil zu Jesa­ja 43,19

Liebe Gemeinde,

«Leben heisst Verän­derung» — Es klingt nach einem dynamis­chen Werbeslo­gan. Es ist eine Bin­sen­wahrheit. Und oft fühlt es sich als Über­forderung an. Men­schen sind Gewohn­heit­stiere. Wir lieben das Ver­traute, das Vorherse­hbare. Aber die Welt um uns herum dreht sich immer schneller: Der tech­nis­che Fortschritt, Krisen und Katas­tro­phen, Kli­mawan­del, immer neue Ratschläge, wie das Leben am besten zu gestal­ten sei …

Zu viele Verän­derun­gen aufs Mal lösen Angst aus. Und Angst kann block­ieren. Wir erstar­ren wie die Maus vor der Schlange. Wir suchen Sicher­heit, indem wir unsere Mei­n­un­gen zemen­tieren. Es entste­hen fes­tungsar­tige Mei­n­ungs­blöcke. In der Gesellschaft gibt es eine sich ver­stärk­ende Ten­denz zur Polar­isierung. Es scheint nur noch Schwarz oder Weiss zu geben. Wir ziehen uns in die eigene Bubble/Blase zurück. Es gibt nur noch ‘Pro oder Con­tra’. Alles läuft hin­aus auf: ‘Wir’ gegen ‘Die’: FCZ-ler gegen GC-Fans; Veg­an­er gegen Fleis­chess­er; Linke gegen Rechte; etc.

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