Gegen das Grundgefühl unserer geschäftigen Zeit lädt das Gleichnis von der selbstwachsenden Saat zu viel Gelassenheit ein. Schliesslich wachse «von selbst» (im Griechischen steht das Wort «automatisch»), was es einmal zu ernten gebe.„Von selbst“ weiterlesen
Auf den ersten Blick scheinen in der Bibel alle Kranken gesund und alle Gebete erhört zu werden. Wie geht man damit um, wenn man selbst krank ist und bleibt oder wenn trotz starkem Ringen im Gebet persönliche Herzensanliegen unerfüllt bleiben?„Warten auf Erhörung“ weiterlesen
Im Blick auf das Wetter hat das neue Jahr stürmisch begonnen. Politisch und gesellschaftlich haben wir wohl auch schon ruhigere Zeiten erlebt. Und selbst im persönlichen Erleben mag sich Vieles wie ein Sturm anfühlen: Schicksalsschläge, Beziehungsprobleme, Stress … und manchmal schon nur die Befürchtung, dass etwas Schwieriges auf uns wartet. — In all diesen Zusammenhängen spricht mich die Geschichte, wie Jesus einem Sturm Einhalt gebot, an. Sie hilft mir, in stürmischen Momenten Ruhe zu bewahren und zu vertrauen.„Vertrauen in stürmischen Zeiten“ weiterlesen
Die Bibel verlangt ja manchmal schon viel. Zum Beispiel soll man nie aufhören mit Beten. Geht das überhaupt? Wie kann das ganz praktisch funktionieren?
Es gibt dazu kaum allgemein gültige Regeln. Aber ich erzähle gerne, was bei mir im Moment funktioniert. — Und als Supplement gibt es einige Links zu Musikvideos mit aus meiner Sicht gelungenen aktuellen Versionen von alten Chorälen und Weihnachtsliedern.
Advent (Ankunft von lat. ‘adventus’; gemeint ist die Ankunft Gottes) ist die Zeit des Wartens. Wir warten darauf, dass Gottes Wirklichkeit in unsere Welt einbricht, dass seine Versprechen aus der Bibel Wirklichkeit werden. Wirklich? Oder würde uns womöglich stören, wenn unsere vorweihnachtliche Geschäftigkeit, unsere geliebten Traditionen und Gewohnheiten, unser Festmenu etc. von Gott durchkreuzt würden?
Unsere Sicht auf die eigene Kirche und Gemeinde ist oft problem- oder defizitorientiert. Wir können gut benennen, was fehlt, was nicht so recht klappt und wo wir an Grenzen stossen. — Selbstkritik ist sicher wichtig. Aber man kann es auch übertreiben. Und dann gräbt man der eigenen Begeisterung nicht nur für die Gemeinde, sondern auch für den Glauben überhaupt, das Wasser ab. Das muss nicht sein. Denn es gibt Gründe, ein stolzer Methodist zu sein.
Es ist ausgesprochen schwierig, Menschen zu dauerhaften Veränderungen ihres Verhaltens zu motivieren. Gute Argumente oder sozialer Druck haben nur beschränkte Wirkung. Auch das Motto ‘Zuckerbrot oder Peitsche’ funktioniert selten nachhaltig. Wir Menschen sind in vielen Belangen ausgesprochen beratungsresistent. Von Jesus allerdings erzählt das Neue Testament, dass er auch ‘harte Nüsse’ locker knacken konnte. Wie machte er das bloss? „Vertrauen auf Vorschuss“ weiterlesen
Heute vor 500 Jahren begann die Reformation. Sie hat auf vielen Gebieten grosse Veränderungen ausgelöst. Im Nachhinein wurde sie als Brücke zu einer neuen Epoche eingeschätzt. Diesen Jahrestag zu feiern ist also wohl gerechtfertigt. Doch wie? Geht es um Denkmalschutz? Oder eher um ein Nachdenken, das heute Veränderungen (Reformen) in Glaube und Kirche begünstigt?„Denk-mal“ weiterlesen
Biblische Wundergeschichten fordern den Verstand heraus: Kann das wirklich so passiert sein? Doch der Streit darüber, ob es genauso war wie berichtet, lenkt ab. Denn wer sich sich von Wundergeschichten motivieren lässt, kann auch heute Erstaunliches erleben.„Gebrauchsanweisung für ein Wunder“ weiterlesen
Als Hobbyfotograf weiss ich, dass besondere Bilder nicht im Handumdrehen machbar sind. Es braucht oft viele Versuche. Manchmal muss man lange warten, bis die Lichtverhältnisse stimmen, das Sujet gut getroffen und das Bild auch noch scharf ist. Aber wenn dann so ein Schnappschuss wie der vom Futter sammelnden Eichelhäher gelungen ist, weiss man, dass sich das Warten, die Geduld gelohnt hat. Manchmal hat man auch Glück und muss gar nicht so lange warten. Auf einer USA-Reise reichte eine halbstündige Rast, um mehrere Grauwale vorbeischwimmen zu sehen … und sogar zu fotografieren. Andere Touristen, die nur für Minuten neben uns hielten und ins Meer spähten, verpassten diese Begegnung, obwohl wir ihnen davon erzählten. „Mut zur Geduld“ weiterlesen